Druckschrift 
Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Anhang
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Anhang.

In eigener Melodie,

750( 209)

( Frha

rhalt uns, Herr, bei beinem Wort und steure dei ner Feinde Mord, die Jesum Christum, deinen Sohn, wol­lenstürzen vondeinem Thron. 2. Beweis deine Macht, Herr Jesu Christ, der du Herr aller Herren bist, be schirm dein arme Christen­heit, daß sie dich lob in Ewigkeit!

3. Gott, heilger Geist, du Tröster werth, gib deim Volt einerlei Sinn auf Erd, steh bei uns in der legten Noth, leit uns ins Leben aus dem Tod.

27

sehen, und was mir selig ist. Ich nehm es, wie ers giebet; was ihm von mir beliebet, dasselbe hab ich auch erkiest.

4. Jch traue seiner Gna­den, die mich vor allem Schaden, vor allem Uebel schüßt. Leb ich nach seinen Säßen, so wird mich nichts verlegen, nichts fehlen, was mir ewig nüßt.

5. Er wolle meiner Sün­den in Gnaden mich ent­binden, durchstreichen meine Schuld. Er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.

2. Nichts ist es, spät und frühe, um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst; er mags mit meinen Sa­chen nach seinem Willen machen, ich stells in seine Batergunst.

3. Es kann mir nichts ge­schehen, als was er auser

6. Leg ich mich späte nies der, erwach ich frühe wie­

( Nr. 751 ist ausgefallen.- Siehe der, lieg oder zieh ich fort,

-

Nr. 211.)

in Schwachheit und in Ban­den, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich sein

In eigener Melodie.

752( 55) In allen mei- träftig Wort. nen Thaten 7. Hat er es denn be­

laß ich den Höchsten rathen, der Alles kann und hat; er muß zu allen Dingen, solls anders wohlgelingen, selbst geben Segen, Rath und That.

schlossen, so will ich unver­drossen an mein Verhäng­niß gehn: kein Unfall unter allen wird je zu hart mir fallen, ich will mit Gott ihn überstehn.

8. Jhm hab ich mich er­geben, zu sterben und zu leben, sobald er mir ge­beut; es sei heut oder mor­gen, dafür laß ich ihn sor­gen, er weiß allein die rechte Zeit.

9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine,

der