about für die häusliche Andacht. 339
on Doch fann's nicht ewig dauren; Es mußte einer trauren; Denkt, daß uns Gott erfohr; Gehorchet seinem Willen, hilar Fühlt euren Schmerz im Stillen, Doch blickt auch glaubensvoll empor!
Sprecht: ,, Gott, du hasts gegeben! HErr über Tod und Leben, d Du nahmst es auch dahin.memme Dein war Er, nicht der Meine, Verzeih' nur, wenn ich weine, Der ich zurückgeblieben bin."
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Ja, Gott, der Gott der Liebe, der selbst die Bande der Freundschaft unter den Menschen geknüpft hat, verzeiht unsre Thränen, und sendet Trost und Beruhigung in unser Herz, wenn wir uns ihm nur still unterwerfen.
Auch unsre Leiden, auch der Verlust theurer Pers sonen soll uns näher zu ihm ziehen. Wir sollen an den Gräbern unsrer Entschlafnen den wahren Werth des Lebens kennen, und einsehen lernen, daß, da wir hier keine bleibende Ståtte haben, wir mit desto mehr Eifer unser himmlisches Vaterland suchen sollen. Dazu ist das sichers sie Mittel, daß ein jeder die Geschäfte seines irdischen Berufs mit der größten Gewissenhaftigkeit betreibe, und
sein Geschäft mag noch so gering scheinen- immer dahin trachte, im Kleinen wie im Großen treu erfunden zu werden, um, wenn der große Hausvater seine Diener zur Rechenschaft fordert, sagen zu können: Hier bin ich, HErr! Ich habe treulich vollendet das Werk, das du mir auf Erden angewiesen hast. Ich habe gethan, so viel meine Kräfte vermochten. Dir sey der Ruhm! Dein sey die Ehre!"
Laßt uns dazu auch in dieser Stunde der Trauer und der Thränen aufmuntern! Laßt uns eingedenk seyn unsers großen Vorgängers, der auch mit solchem getros sten Muth sein Tagewerk in die Hände seines Vaters
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