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Gesangbuch, alte und neue Lieder in sich enthaltend / hrsg. von Joh. Anastasius Freylinghausen
Entstehung
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für die häusliche Undacht.

VI.

Unterhaltung

ben einem Begräbniß zum Vorlesen in der Trauerversammlung.

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( Die eingemischten Verse können auch von der Versammlung gesungen werden.)*)( ED

( Nr. 309. V. 1. 2.). Begrabt den Leib in feine Gruft, Bis ihn des Richters Stimme ruft! Wir faen ihn, einst blüht er auf, Und steigt verklärt zu Gott hinauf.

Aus Staube schuf ihn einst der HErr; Er war schon Staub und wirds nur mehr. Er liegt, er schläft, verwest, erwacht Dereinst aus dieses Todes Nacht.

Während man den verweslichen Theil unsers enta schlafnen Mitbruders( unsrer entschlafnen Mitschwester) zu seiner Ruheståtte trågt, was fönnen wir, die wir uns hier zu seinem( ihrem) Andenken versammelt haben, wohl besseres, lehrreicheres und tröstenderes thun, als darüber nachdenken, daß früher oder später der Tag fommen wird, wo man auch von uns sagt, daß man uns zu unsrer Ruhe gebracht habe?

Noch halten wir uns, wenn wir auf unsre Jahre sehen, zum Theil von diesem Ziele fern; wir fühlen uns gesund und stark. Auch wir, die wir schon älter sind, kennen doch andre unsrer Mitbrüder, die ein noch viel höheres Alter erreicht haben, und warum sollten denn wir gerade die Hoffnung aufgeben, das höchste Ziel zu erreichen?

Aber gleichwohl werden wir täglich, werden wir auch heute erinnert, wie unsicher diese Hoffnungen sind, wie nahe uns oft der Tod ist, den wir fern glaubten, und wie schnell es ganz anders mit uns werden kann, als wir noch am Morgen eines Tages gedacht haben. Wie wahr singen wir:( Nr. 300. B. 1.)

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Die