für die häusliche Undacht.
hat den dunkeln Pfad, der vor mir ist, erhellet, und die Schreckniffe des Todes hinweggenommen. Mit ihm und gleich ihm will ich feiden und sterben, damit ich auch dereinst mit ihm und gleich ihm leben und glücks felig seyn mdge. Sein Sinn soll der meinige, feine Sprache die meinige seyn: Vater, nicht was ich will, sondern was du willst! Bater, dein Wille ge schehe! Bater, in deine Hände übergebe ich meinen Geift! Amen.
3.
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Gebet am Sterbebette.
Gott und Vater aller Geister! HErr alles Fleisches! Laß dir unsre demüthige Bitten für diesen Sterbenden ( diese Sterbende) und für uns gefallen! Wann du
sprichst, so werden Menschen erschaffen; und wann du winkest, so fallen sie dahin und werden wieder zu Staub. Was ist doch der Mensch! Wie eitel, wie hinfällig ist alles, was irdisch ist! Hier liegt unser Freund u. s. w. ( unsre Freundin u. s. w.) vor unsern Augen. Ohne den Gebrauch seiner( ihrer) Sinne; ohne Bewegung feiner( ihrer) Glieder liegt er( sie) vor uns, und predigt uns unsre Sterblichkeit. Lehre uns bedenken, daß auch wir sterben müssen, damit wir weise werden! Ach, wie bald können wir eben so hülflos hinfallen! Hier ist aller unser Beystand, alle Menschenhülfe umsonst. Er( Sie) höret uns nicht mehr! Aber du, ewiger, lebendiger Hüter der Menschen! der du die letzten Seufzer des mit dem Tode kämpfenden Geistes zählest und verstehest, höre du unser Flehen! Du bist barmherzig und gnädig: Erbarme dich deines Geschöpfes! JEsus Christus ist auch für ihn( sie) gestorben: Erbarme dich. seiner( ihrer)! Du wirst es thun, du Gott der Liebe! Du verläsfest die Deinigen nicht, sondern du unterstützest sie in der Noth. In deine treuen allmächtigen Hände wirst du diese wegscheidende Seele aufnehmen, wenn fie Glauben, Liebe und Gehorsam gegen deine Gebote geübt hat. Ach Gott! wir können freylich in Ansehung des künftigen Schicksals dieses unsers( dieser unsrer) sterbenden Geliebten nichts mehr beytragen, nichts ändern,
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