Die Haustafel.
15
über eure Seelen, als die da lichen Ordnung um des Herrn Rechenschaft davon geben sollen, auf daß sie es mit Freuden thun, und nicht mit Seufzen, denn das ist euch nicht gut, Hebr. 13.
willen, es sey dem Könige als dem Obersten oder den Hauptleuten, als den Gesandten von ihm, zur Rache über die Ulebelthaten, und zum Lobe der Frommen, 1 Petr. 2.
Der weltlichen Obrigkeit.
Den Ehemännern.
Pedermann
Je brigkeit, die Gewalt über hr Männer, wohnt bei euren
1
keit ohne von Gott. Wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott geordnet. Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, der widerstrebet Gottes Ordnung; die aber wider streben, werden über sich ein Urtheil empfahen; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur
Den Eheweibern.
Strafe über den, der Böses thut, Die Weiber ſeien unterthan ih
13.
Den Unterthanen.
ebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist, Matth. 22.
So send nun aus Noth unterthan, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Ge
gebet dem weiblichen, als dem schwächsten Werkzeug seine Ehre, als auch Miterben der Gnade des Lebens, auf daß euer Geber nicht verhindert werde, 1 Petr. 3. Und seyd nicht bitter gegen sie, Col. 3.
Erinnere sie, daß sie den Fürsten und der Obrigkeit unterthan und gehorsam seyn, Tit. 3.
Seid unterthan aller mensch
wie Sara Abraham gehorsam war, und hieß ihn Herr, welcher Töchter ihr worden seyd, so ihr wohl thut, und nicht so schüchtern seyd, ic. 1 Petr. 3, Eph. 6. Col 3.
Den Eltern.
hr Väter, reizet eure Kinder nicht daß sie nicht
scheu werden, sondern ziehet fie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herrn Sph 6.
ihr auch Schoß geben, denn es find Gottes Diener, die solchen Schutz sollen handhaben. So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seyd, ic. Röm. 13.
Den Kindern..
So ermahne ich nun, daß man vor allen thue
Bitte, Gebet, Fürbitte und Dank Ihr Kinder ſeyd gehorſam eifern
Herrn, denn.
fagung für alle Menschen, für die Könige, und für alle Obrigkeit, auf daß wir ein geruhiglich und stilles Leben führen mögen; in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit, denn solches ist gut, dazu auch an-* genehm, 2c. 1. Tim. 2.
das ist billig; ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot das Verheißung hat, nämlich, daß dirs wohl gehe, und lange le best auf Erden, Eph. 6.
Den Hausherrn und Hausfrauen.
hr Heren was recht und gleich den
und


