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Bergisches Gesangbuch : bestehend in 930, sowohl alten als neuen geistlichen Liedern für die evangelischen Gemeinen zur Erweckung heiliger Andacht, Uebung wahrer Gottseligkeit und zum christlichen Gebrauche bei dem öffentlichen und häuslichen Gottesdienste nebst Gebeten
Entstehung
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Die Haustafel.

Das Gratias.

Also auch nach dem Essen, fol: len sie gleicher Weise thun, züch­tig mit gefalteten Händen sprechen: anket dem Herrn, denn Er Dante vendlich und ſeine Güte

ir danken Dir, Herr Gott

Whimmlischer Bater, durch

währet ewiglich, der allem Fleisch Speise gibt, der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben Jesum Christum unserm Herrn, die ihn anrufen. Er hat nicht für alle deine Gaben und Wohl­Lust an der Stärke des Rosses, that, der du lebest und regierest noch Gefallen an jemandes Beinen, in Ewigkeit, Amen.

Den Bischöfen, Pfarrherrn

und Predigern.

in Bischof soll unsträflich seyn, eines Weibes Mann, nüchtern, fittig, mäßig, gastfrei, lehrhaftig, nicht ein Weinsäufer, nicht po­chen, nicht unehrliche Handthie­rung treiben, sondern gelinde, nicht baderhaft, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe, mit aller Ehrbarkeit, nicht ein Neuling, der ob dem Worte halte, daß gewiß ist, und lehren kann, auf daß er mächtig sei zu ermahnen, durch die heilsame Lehre; und zu stra­fen die Widersprecher. 1 Tim. 5 Tit. 3.

der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, und auf seine Güte warten.

Die Haustafel,

oder etliche Sprüche, für allerlei H. Orden und Stände, dadurch dieselbe, als durch eigene Lection, ihres Amtes und Dienstes zu ermahnen.

Den Zuhörern und Pfarr­kindern.

Darnach das Vater unser, und dies nachfolgende Gebet:

er Herr hat befohlen, daß die, so das Evangelium verkündi­

gen, sollen sich vom Evangelio nähren, 1 Cor. 9.

Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gu tes dem, der ihn unterrichtet. Frret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Gal. 6,

Die Aeltesten, die wohl vorste­hen, die halte man zweifacher Ehren werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Denn es spricht die Schrift: Du sollst dem Ochsen der da drischet, das Maul nicht verbinden. Stem, ein Arbeiter ist seines Lohns werth, 1. Tim. 5. Luc. am 10 Kap.

Wir bitten euch, lieben Brüder, daß ihr erkennet, die an euch ar­beiten, und euch vorstehen in dem Herrn, und ermahnen, habt ſie desto lieber um ihres Werks wil len, und seid friedsam mit ihnen, 1. Theff. 5.

Seyd unterthan euern Lehrern, und folget ihnen, denn sie wachen

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