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Die Haustafel.
Das Gratias.
Also auch nach dem Essen, fol: len sie gleicher Weise thun, züchtig mit gefalteten Händen sprechen: anket dem Herrn, denn Er Dante vendlich und ſeine Güte
ir danken Dir, Herr Gott
Whimmlischer Bater, durch
währet ewiglich, der allem Fleisch Speise gibt, der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben Jesum Christum unserm Herrn, die ihn anrufen. Er hat nicht für alle deine Gaben und WohlLust an der Stärke des Rosses, that, der du lebest und regierest noch Gefallen an jemandes Beinen, in Ewigkeit, Amen.
Den Bischöfen, Pfarrherrn
und Predigern.
in Bischof soll unsträflich seyn, eines Weibes Mann, nüchtern, fittig, mäßig, gastfrei, lehrhaftig, nicht ein Weinsäufer, nicht pochen, nicht unehrliche Handthierung treiben, sondern gelinde, nicht baderhaft, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe, mit aller Ehrbarkeit, nicht ein Neuling, der ob dem Worte halte, daß gewiß ist, und lehren kann, auf daß er mächtig sei zu ermahnen, durch die heilsame Lehre; und zu strafen die Widersprecher. 1 Tim. 5 Tit. 3.
der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, und auf seine Güte warten.
Die Haustafel,
oder etliche Sprüche, für allerlei H. Orden und Stände, dadurch dieselbe, als durch eigene Lection, ihres Amtes und Dienstes zu ermahnen.
Den Zuhörern und Pfarrkindern.
Darnach das Vater unser, und dies nachfolgende Gebet:
er Herr hat befohlen, daß die, so das Evangelium verkündi
gen, sollen sich vom Evangelio nähren, 1 Cor. 9.
Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gu tes dem, der ihn unterrichtet. Frret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Gal. 6,
Die Aeltesten, die wohl vorstehen, die halte man zweifacher Ehren werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Denn es spricht die Schrift: Du sollst dem Ochsen der da drischet, das Maul nicht verbinden. Stem, ein Arbeiter ist seines Lohns werth, 1. Tim. 5. Luc. am 10 Kap.
Wir bitten euch, lieben Brüder, daß ihr erkennet, die an euch arbeiten, und euch vorstehen in dem Herrn, und ermahnen, habt ſie desto lieber um ihres Werks wil len, und seid friedsam mit ihnen, 1. Theff. 5.
Seyd unterthan euern Lehrern, und folget ihnen, denn sie wachen
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