1. Morgenlieder.
7. Die feldblum' kleidest du| heilgen Hoffnung voll, Laß mit pracht, Nährst jeden vo- täglich mich ermessen, Was gel, Gott der macht! Bin einst ich werden soll. ich nicht mehr, denn sie? Ich werfe meine sorg' auf dich; Du, mein Erbarmer, sorgst für mich.
5. Sollt ich nach reichthum trachten? Nie komm es in mein herz! Nach ehr' und wollust schmachten? Ihrlohn ist reu und schmerz. Hienieden schon auf erden Soll meine seele rein, Ein tempel Gottes werden, Ganz ihm geheiligt seyn.
6. 3war dieses lebens freuden Sind nicht der christen loos: Doch ist in ihrem leiden Des Herrn erbarmung groß; Wir leiden nicht vergebens, Und schaun von ferne schon Die wonne jenes lebens, Der überwinder lohn.
9.
Mel. Befiehl du deine Wege. 22 Lob sey Gott! der den morgen Uns sendet nach der nacht? Der, wenn wir ohne sorgen Entschlummern, für uns wacht; Der uns im schlaf erquicket, Und unsre kraft erneut; Gott, der die erde schmücket, Und was er schuf, erfreut.
müde
2. Der engel heilge heere Erhöh'n ihn mit gesang! Auf! 7. Getrost mein geist! er= singt in ihre chore, In ihrer In deinem kampfe jubel klang! Ertinet harf und nicht! Dich stärket Gottes psalter, Ins lied der seraphim! friede Mit kraft und zuverz Dem Schöpfer, dem Erhal- sicht. Ermuntre dich und ter. Ertout! lobsinget ihm! streite! Des sieges lohn ist nah! Getrost! vielleicht ist heute Des kampfes ende da.
3. Von dir ist mir gegeben, Herr, was ich hab und bin: Und dieß mein irdisch leben Flieht schnell zum tode hin: Bald ist sie ganz verschwunden, Der wallfahrt kurze zeit; Doch hängt an ihren stunden Das heil der ewigkeit.
10.
Mel. Bin ich allein ein Fremdl. 23 Mein erster wunsch, mein innigstes bestreben, Ist, Herr mein Gott, dich würdig zu er heben. Unendlich groß ist deine Batertreu, Mit jedem tag ist deine gute neu.
4. O süßer, heher glaube; Nicht ewig zu vergehn! Es soll der mensch vom staube Einst wieder auferstehn. Ach, 2. Die sonn' enthüllt den laß mich's nie vergessen! Der schauplatz deiner werke, Und


