1. Morgenlieder.
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mer drücket mit neuer last| 2. Mein Gott hat mich bemein herz, Mir sind in die wacht, Und an das licht geser nacht Die meinen nicht bracht. Durch seine hut und entrissen: Das leid hat wei- gnade Ist mancher fall und chen müssen, Weil Gott für schade, Der mich sonst leicht uns gewacht. verschret, Getreulich abgewehret.
3. Thr, die ihr auf Gott bauet, Auf! seyd zum dank erweckt! Wer seinem schutz vertrauet, Bleibt ruhig und gedeckt; Der satan und die welt Vermag dem nichts zu rauben, Der sich in festem glauben An seinen Schöpfer hält.
3. Mein Vater und mein Hort! Wo find ich kraft und wort, Dich nach gebühr zu preisen? Dir ehre zu erweisen? Zum ruhme deiner werke Besitz ich keine stårke.
4. Du hast von jugend auf Regieret meinen lauf, Und land, Voll seiner ehre werfen von dir haben; Auch hat tausend gute gaben Mich las den! Seht seiner allmacht dein heilger segen Sich müs hand, Seht, wer nur sehen
4. Es müssen meer' und erden, Und jedes volk und
kann, Der gut' und weisheiti sen um mich legen. spuren, und in den kreaturen Den glanz des Schöpfers an!
5. Rühmt ihn bei frühem tage! Daß seine herrlichkeit Ein tag dem andern sage, Die zeit der nächsten zeit; Und selbst die stille nacht Sey laut von seinem preise, Ihr schatten selber, weise Die klarheit seiner macht!
5. Es ist, Herr, deine gab, Was ich nur bin und hab; Mein glück und was mich nähret, Hast du mir, Herr, bescheret; Von dir hab ich mein leben Und was mir nůzt darneben.
6. So nimm nun wieder hin Das, was ich hab und bin, Und laß, o Herr, in allen, Mich, dir zum wohlgefallen, Nur deinen guten willen Stets suchen zu erfüllen.
4.
Mel. Auf meinen lieben Gott. 11Der sterne glanz erbleicht, 7. Wenn ich auch etwa nicht Der morgen ist erreicht, Ich Erfüllte meine pflicht, Nicht seh das licht nun wieder: thate, was ich sollte, Und Wacht auf ihr meine lieder, och von herzen wollte: So Ein opfer Gott zu bringen strag, o herr, erbarmen, Und Mit beten und mit singen! strafe nicht mich armen.


