und Evangelischen Terte.
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zu dir gekommen? Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: was ihr gethan habt Einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir ge than. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln. Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränket; ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherberget; ich bin nackend gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet; ich bin frank und gefangen gewes sen, und ihr habt mich nicht besucht. Da werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig, oder durstig, oder ein Gast, oder nackend, oder krank, oder gefangen, und haben dir nicht gedienet? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: was ihr nicht gethan habt Einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen; aber die Gerechten in das ewige Leben.
Am siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis. Epistel. 1. Theffat. 5, 1-11.
Von den Zeiten aber und Stunden, lieben Brüder, ist nicht Noth euch zu schreiben. Denn ihr selbst wist gewiß, daß der Tag des Herrn wird kommen, wie ein Dieb in der Nacht. Denn, wenn sie werden sagen, es ist Friede, es hat keine Gefahr: so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen. Ihr aber, lieben Brüder, seyd nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seyd allzumal Kinder des Lichts, und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht, und von der Finsternis. So laßt uns nun nicht schlafen, wie die Andern; sondern last uns wachen und nüchtern seyn. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken. Wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern seyn, angethan mit dem Krebs des Glaubens und der Liebe, und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besißen, durch unsern Herrn Jesum Christum, der für uns gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. Darum ermahnet euch unter einander, und bauet Einer den Andern, wie ihr denn thut.


