Erster Theil. Von der Vorsehung Gottes.
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wölbst mit dichten Wasserseen die| gen die Bäume uns so manche Frucht, glanzesvolle Wohnung aus. Du fährst die Cedern Libanons, Herr, steigen auf Wolken, deinem Wagen, nah'st dich in Wettern fürchterlich, dein Wagen donnert; willig tragen die Fittige des Sturmes dich!
empor, gepflanzt durch deine Zucht.
19. Die Vogel bau'n in ihre Wipfel, die Störch' in Tannen sich ihr Nest. Die Gemse liebt der Berge Gipfel, 3. Die Engel fliegen, gleich den die sich auf steile Höh'n verläßt. In Winden, vor dir voran, Herr 3e- Klüften, in der Felsen Höhlen verbaoth; wie Flammen, die sich schnell bergen die Kaninchen sich. Die Zeit entzünden, sind deiner Ullmacht Die zu ordnen, sie zu zählen, theilt fie ner, Gott. Du haft der Erde Grund der Mond, o Gott, durch dich! bereitet, sie steht und wanket nimmer- 10. Die Sonn' eilt, ohne zu er mehr. Einst war sie mit der Tief' umkleidet, und über Berge floß ein Meer. 4. Du schalt'st die Wasser, und sie flohen vor deinem Scheiten schnell vorbei. Sie hörten deinen Donner ( drohen, enteilten, und das Land ward frei. Der Berge Gipfel, Herr, er= schienen, erhoben durch dein mächtig Wort; die Thaler sanken unter ihnen an den für sie bestimmten Ort.
15. Du hast dem Meer ein Ziel gestecket, das es nicht überschreiten kann; die Erde wird nicht mehr bedecket, es findet nie der Rückkehr Bahn. Von dir wird aus der Berge Höhlen mit Quellen jedes Thal era füllt: da trinkt, wenn Hig' und Durst fie quälen, der Felder Volk, des Waldes Wild.
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6. Und an der Bäche Ufer steigen viel schattenvolle Baum' empor; zu frieden wohnt auf ihren 3weigen und singt roll Lust der Vögel Chor. Aus deinen Höhen wird mit Thaue und Regen jeder Berg erquickt. Dann grünen fröhlich Feld und Aue, mit deinen Früchten, Gott, geschmückt.
7. Du náhrst mit Gras der Thiere Heerden, wie schon bekleidet es das Land! es wachsen Kräuter, und es werden die Saaten reif durch deine Hand. Brod giebst du für des Men schen Leben, und uns're Herzen zu erfreu'n, schenkst du aus traubenvollen Reben mit milder Hand uns, Herr, den Weins
matten, zum Abzug, ihn versäumt sie nie; dann herrscht die Nacht, und finft're Schatten umzieh'n die Erde, decken sie. Dann geht das Wild aus seinen Wäldern, was in den Wüsten wohnet, wacht, und suchet auf bethauten Feldern sich seine Nahrung in der Nacht.
11. Der jungen Löwen laut Ge= brülle begehret seinen Raub von dir; du nährst sie, Gott, aus deiner Fülle, und sättigst jedes wilde Thier. Doch melden kaum die hell'ren Lüfte des neuen Tages Ankunft an, so fliehen sie in ihre Klüfte, die nie der Sonnen Strahlen sah'n.
12. Der Mensch erwacht: mit neuen Kräften geht er zur Arbeit, baut das Feld, wirkt bis zum Abend in Geschäften, zu denen ihn dein Ruf bestellt. Wie zahllos, Gott, sind deine Werke! die Welt ist deiner Güte voll, du giebst sie, daß man deine Stärke und Huld und Weisheit preisen soll.
13. Wie wimmelt's in den weiten Meeren von Thieren, die du, Herr, nur zählft, von größern und von kleinern Heeren, die du ernährest und beseelst. Die Schiffe finden sichre Bah nen, du führeft sie bewahret hin, hin auf den wilden Oceanen, dein Leviathan spielt darin.
8. Wie heiter glänzt von deinem Dele des Menschen frohes Angesicht! Du machst, daß uns das Brod nie fehle, wen fåttiget, wen stårkt es nicht? Von deinem Saft ernähret zeu=| sich dein Blick verborgen hat!
14. Herr, alles wartet auf der Erde, im Meer und in der Luft auf dich, daß es von dir gesättigt werde! du segnest: sie erquicken sich. Du giebst: sie sammeln. Deine Hände eröffnest du; sie werden satt. Wie schrecket sie ihr nahes Ende, wenn
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