Druckschrift 
Verbessertes Gesangbuch, zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
Entstehung
Einzelbild herunterladen

34

Erster Theil.

Von der Vorsehung Gottes.

11. In dir, o Herr, in dir alleine| 5. Dein Wink gebeut den wilden erfreuen wir uns jederzeit. Der Troft Meeren, und stillet Wind und Fluth. für Israels Gemeine ist deine Treu' Wenn Welt und Hölle sich empören, und Heiligkeit. Uebe dein Erbarmen so dämpfst du ihre Wuth. So weit ferner an uns Urmen, du, o höchstes der Erde Theile reichen, erschrickt die Gut! Gieb uns einst zum Lohne unsers Heidenschaft vor deiner wahren Gott: Glaubens Krone, der auf dich beruht. heit Zeichen und deiner höchsten Kraft.

6. Du machest fröhlich, was da webet, so bald der Tag erwacht; und Abends danket, was da lebet dem Schuße deiner Macht. Wenn du erquickst mit Thau und Regen der Erde heißen Schooß, so wird durch deinen milden Segen der Felder. Neichthum groß.

Der 65. Pfalm. Mel. des Pfalms.

50. M an betet, Herr,

in 3ions Stille zu deiner Macht

und Huld. Da zahlt man dir

der Opfer Fülle und der Gelübde

7. Dein Brunn, der nimmermeht verseiget, erquickt sie früh und spåt, bis Keim und Wehre treibt und stei get, und alle Frucht geråth. Wenn Frucht und Fluren sich verneuen, Herr, so tránkst du sie, und thauef Wachsthum und Gedeihen auf unsa Saat und Müh'.

8. Du krönest alle Jahreszeiten mit segensvoller Hand, und träufelst eitel Fettigkeiten auf unser ganzes Land Es triefen Wüsten, Haid' und Weiden von ihrem fruchtbar'n Guß. Di Hügel schmücken sich mit Freuden und holdem Ueberfluß.

9. Es wimmeln von dem Schaaf gedrånge die Anger rings umber Es stehen von des Kornes Meng die 2uen dick und schwer. Da schallt der Dank von tausend Chören: de frohe Landmann singt des Allerhalter Macht und Ehren, daß Berg' unt Thal erklingt.

30

Der 104. Pfalm.

3. Du gießest nach den bangen Zei ten den Trost auf Jakobs Haus, vom Sige deiner Seligkeiten, an allen

Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen.

Enden aus. Wir können deiner Liebe 51. Su toben, ihn, den 30

zu

Proben in tausend Wundern sehn, und dich als unsern Heiland loben, sobald wir zu dir flehn.

hovah Sebaoth! Sehr herrlich bist du sehr erhoben, geschmückt mit Majestát mein Gott! Licht, das auch Sera phinen schrecket, Licht ist dein strab lenvell Gewand! den grenzenlose Himmel strecket zum Vorhang aus Herr, deine Hand.

2. Du bau'st in unermess'ne Höhen Allgegenwärtiger, dein Haus; un

Schuld: da merkest du auf unsre

Lieder und Bitten für und für,

und sammelst deiner Kirche Glieder

aus aller Welt zu dir.

2. Daß uns der Sünden Last nicht schade, wie schwer sie immer sey, so spricht uns Urme deine Gnade von Fluch und Schulden frei. Wohl denen, die sie aus den Sündern zu deinem Dienste wählt, und hier und dort zu deinen Kindern und Haus­genoffen záblt.

4. Die Hoffnung aller Menschen Schaaren ist nur auf dich gestellt: Denn du allein nur mußt bewahren. was See und Land enthält. Du bist es, dessen sichre Stärke die Berge grunden kann, und warest zu dem Schöpfungs­werke mit Ullmacht angethan.

drap

33.