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Verbessertes Gesangbuch, zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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303. Herr, du willst, daß deine Kinder deinem Bilde ähnlich seyn. Nie besteht vor dir der Sünder, denn du bist vollkommen rein. Du bist nur der Frommen Freund, Uebel­thätern bist du feind; wer beharrt in feinen Eunden, kann vor dir nicht Gnade finden, dan 3d Goniom

Erster Theil. Vom Wesen Gottes

4., so laß uns nicht verscherzen, was du uns noch zugedacht. Schaffe in uns reine Herzen, tode in uns der Sünden Macht! Denn was sind wir, Gott, vor dir? Du bist heilig, aber wir sind verderbt, und wer kann zählen, großer Gott, wie oft wir fehlen?

5. Uns von Sünden zu erlösen, gabſt du deinen er reinige vom Bosen durch ihn unsern ganzen Sinn. Gieb uns, wie du felbst verheiss'st, gieb uns deinen guten Geist, daß er unsern Geist regiere,

6. Keiner sündlichen Begierde bleibe unser Herz geweiht! Unfres Wandels größte Bierde sen rechtschaffne Heilig­feit. Mach' uns deinem Bilde gleich! Denn zu deinem Himmelreich wirst du, Herr, nur die erheben, die im Glauben heilig leben.

suis nisu stise Mel. Es ist gewißlich an der Zeit.

erechter Gott, vor

dein Gericht, muß alle Welt sich

stellen. Du wirst in ihrem Unge=

sicht auch mir mein Urtheil fällen.

O, laß mich dein Gericht stets scheun,

und hier mit Ernst beflissen seyn,

30. G

stimmest jedem seinen Lohn, dem Frommen und dem Sünder. Nie siehst du die Personen an, allein auf das, was wir gethan, siehst du als rechter Richter.

3. Viel Gutes und Barmherzigkeit giebst du schon hier den Frommen; du schüßest sie vor manchem Leid, darin die Sünder kommen. So zeigest du vor aller Welt, daß die der Eifer wohlgefällt, den man der Tugend widmet. da

4. Ja, Herr, du liebst, was recht und gut, und bist ein Freund der Frommen. Wer deinen Willen gerne thut, wird von dir aufgenommen. Sein Werk und Dienst gefällt dir

vor dir einst zu bestehen.

2. Du siehst von deinem festen Thron auf alle Menschenkinder! bes

soll, gang rein von allen Fehlern. 5. Doch dem, der dich, o Gott, nicht scheut, dem frevelnden Ver brecher, der dein Gesetz und Recht bist du ein strenger

Ihn strafend machst du offenbar, daß er dir nie gefällig war, der hier der Sünde dienet.id nog flerton

die aus der Art geschlagen, das 6. Der Untergang der ersten Welt, Feuer, das auf Sodom fällt, Ue­gyptens lange Plagen, und andre Wunder deiner Macht sind Zeugen, wenn dein Born erwacht, wie du den Sündern lohnest.

7. Bleibt hier viel Boses unbe: straft, viel Gutes unbelohnet, fo kommt ein Tag der Rechenschaft, der feines Sünders schonet; da stellst du, Herr, in's hellste Licht, wie recht und billig dein Gericht: dann trium­phirt der Fromme.

8. Gerechter Gott, laß mich, wie du, das Gute eifrig lieben! Gieb selber mir die Kraft dazu! Wirk inniges Betrüben, wenn sich die Sund' in mir noch regt! Dein Herz, das lauter Gutes begt, ſen meines Herzens Muster.

9. Und weil vor dir, Herr Zebaoth, nur die allein bestehen, die gläubig auf des Mittlers Tod bei ihrer Reue fehen; so laß mich die Gerechtigkeit, die mich von Straf und Schuld be­freit, im Glauben eifrig suchen.