und seinen Bollkommenheiten.
3. Dein Uuge sieht, was Nacht und Abgrund decken, es kann sich nichts vor deinem Licht verstecken; du kennst genau das Inn're der Natur, der ganzen Welt und jeder Kreatur.
4. Kein falscher Gott, aus falschem Wahn verehret, hat je sein Volk das Künftige gelehret! du aber weißt, was künftig wird geschehn, und läss'st auch uns in deinem Wort es schn. apr
5. Du weißt und hörst, was deine Kinder beten, und siehst, wenn sie im Stillen vor dich treten; noch eh' ihr Mund dir ihren Kummer sagt, ver nimmst du schon, was dir ihr Seufzen flagt.
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6. Vor Menschen bleibt hier manche That verborgen, dir aber ist die Nacht ein heller Morgen, und was hier noch in Finsterniß geschieht, entdeckt einst dein Gericht, dem nichts entflieht.
7. Wohl dem, der hier vor deinem Untlig wandelt, und der vor dir und Menschen redlich handelt; der steht alsdann, als ein bewährter Freund, getrost vor dir, wenn nun dein Tag erscheint. 90
8. O prüfe selbst die innersten Se
danken, ob sie vielleicht von deiner Richtschnur wanken. Bin ich, o Gott, noch auf verkehrtem Steg, so führe du mich auf der Wahrheit Weg.
Mel. Mach's mit mir Gott nach. 26. 28. Nie nie bist du, Höchster! von uns fern; du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich; denn deine Rechte schüßet mich. 18(
2. Was ich gedenke, weisfest du; du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu: du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug' entfliehn; und nichts mich deiner Hand entziehn. tre
3. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz an dich ergebe, und über deine Huld erfreut, lobsingend dich erhebe; so hörst du es, und stehst mir bei, daß ich dir immer treuer sey.
4. Du merkst es, wenn des Herzens Rath verkehrte Wege wählet,
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und bleibt auch eine böse That vor aller Welt verhehlet; so weißt du sie, und strafest mich zu meiner Bess'rung väterlich nommodo id ud anad
5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir erscheine! voll Mitleid, Bater, zähtest du die Thránen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz, und stärkst mit deinem Trost mein Herz.
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6. O druck', Allgegenwärtiger! dies tief in meine Seele! daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, mein Herz zur Zuflucht wähle; daß ich dein heilig Auge scheu, und dir zu dienen eifrig sey.
7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort mich handeln, und stärke mich dann auch mit Kraft, vor dir getroft zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich seyst, das tröst, und beff're meinen Geist, Disne sipan fir
Von der Heiligkeit und Gerechseistestigkeit Gottes.
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Mel. Freu' dich sehr, o meine Seele.- Pf. 42. 29.*
ott, vor dessen Un
gesichte nur ein reiner Wandel gilt!
Ew'ges Licht, aus dessen Lichte,
stets die reinste Klarheit quillt!
Deines Namens Heiligkeit werde
stets von uns gescheut! Laß sie
uns doch kräftig dringen, nach der
Heiligung zu ringen.
2. Heilig ist dein ganzes Wesen; denn kein Boses ist an dir. Ewig bist du so gewesen, und so bleibst du für und für. Was dein Wille wählt und thut, ist unstråflich, recht und gut, und mit deines Armes Starke wirkst du stets vollkommne Werke.


