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Katholisches Gebethbuch zum allgemeinen Gebrauche / von Karl Alois Nack, Pfarrer in Druisheim
Entstehung
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Vorrede.

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bald ihr aber im Lesen oder Reden eilet, so fomt ihr mit dem Denken nicht mehr nach, und wißt also am Ende nicht, was ihr gelesen oder gesprochen habt; ihr bethet nicht mit Vernunft, nicht im Geiste, und dieß ist doch Hauptsache.

Zweytens: Bedenket also alle Sätze, ja! alle Worte des Ges bethes, damit ihr wisset, wovon, und was ihr mit Gott redet. Selbst die Aufschrift und der Titel des Ges bethes muß schon wohl verstanden werden.

Ihr sollt deßwegen kein Gebethbuch nehmen, das schon so einen wunders baren, besondern Titel har; das euch zu hoch ist, oder viele unbekannte, undeutliche oder gar lateinische Wöre ter enthält, die ihr nicht versteht.

Auch in diesem gegenwärtigen Ges bethbuche, das mit Fleiße recht gemein hin, und leicht verständlich gemacht ist: setzet nach jedem Absatze fleißig ab, und denke t, was ihr in ihm