den armen Seelen zu helfen.
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darauf dieses Gebet ununterbrochen fort, wodurch nach und nach die Traurigkeit des Verstorbenen in Freude, seine bleiche Farbe in Glanz und sein aschenfarbiges Kleid in ein schneeweißes umgewandelt wurde; und nachdem es jener hundertmal gebetet hatte, stand die Seele desselben vor Freude glorreich vor ihm, dankte ihm unaussprechlich für ihre schnelle Erlösung und fuhr jubelnd gen Himmel." So jene Chronik. Ein ähnliches Beispiel liest man in der nämlichen Chronik von einem P. Stephan, der mit gleichem Erfolge vielmal nach einander den Psalm:„ Aus der Tiefe 2c." für eine ihm erschienene Seele gebetet hatte.
Auch ein kurzes Gebet kann den Ab. geftorbenen fehr nützen.
Ein gottseliger Bischof sah einst, als er bei Tag in einen leichten Schlaf fiel, im Traume einen Knaben, der mit einer goldenen Angel an einer silbernen Schnur eine Frau aus einem tiefen Brunnen herauszog, und da er hierauf nach seinem Erwachen ans Fenster ging, sah er den nämlichen. Knaben auf dem Kirchhofe bei einem Grabe


