den armen Seelen zu helfen.
vergesse, so soll auch meine Rechte vergessen jein." In der Trauerrede auf den Kaijer Theodosius den Großen betete er:„ Gib, o Herr, deinem Diener Theodosius eine vollkommene Ruhe, jene Ruhe, welche Du deinen Heiligen bereitet hast. Ich werde von meinen Thränen und Bitten nicht ablassen, bis ich ihn hingeführt auf den heiligen Berg des Herrn, wohin ihn seine Verdienste rufen." Mit gleichem Eifer brach einst der hl. Abt und Kirchenvater Bernhard in folgende Worte aus: ,, Auf, ihnen zu helfen! Ich will den Herrn mit Wehklagen beschwören, mit Seufzern will ich in Ihn dringen, mit meinen Gebeten will ich ihr Fürbitter sein; ich will zu ihrer Beruhigung ein besonderes heiliges Meßopfer darbringen, in der Hoffnung, daß der Herr sie seines gnädigen Blickes würdigen, ihre Qualen in Ruhe, ihr Elend in Glorie und ihre Beinen in Lohn verwandeln wolle. Durch solche und ähnliche Werke fann ihre Bußzeit abgekürzt, ihre Mühsal geendet und ihre Qua! aufgehoben werden. Durchlaufe, gläubige Seele, welche du immer bist, jene Gefilde der Reinigung und betrachte, was hier vorgeht. Dort lerne Mitleid."( Serm. 42.)
Trost d. a. S. IV.
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