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Philothea des heiligen Jünglings Aloysius / von Ludwig Donin f.e. Curpriester
Entstehung
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nauer, und ohne mich irre machen zu lassen, fragte ich mich in allem Ernste, in welchem Or­den ich Gott am besten dienen könnte.- Zuerst dachte ich in dem strengen Carmeliten- Orden mein Leben zu beschließen; davon brachten mich die wohlmeinenden Vorstellungen meiner guten Mutter ab, auch erkannte ich bald selbst, daß ich zu diesem Orden nicht berufen sei.- Endlich wählte ich den Orden der Gesellschaft Jesu, und zwar deßwegen: 1. weil dieser Orden seine Re­geln sehr gewissenhaft beobachtete*); 2. weil man daselbst ein besonderes Gelübde ablegte, keine kirchliche Würde anzunehmen, wenn es nicht ein ausdrücklicher Befehl des Papstes forderte; 3. weil ich in dieser Gesellschaft viele Gelegen­heit zu finden glaubte, um Schulen und Vereine zu bilden, welche ganz geeignet sein dürften, die zarten Gemüther in der Furcht Gottes und Sit­tenreinheit zu erziehen, und 4. weil sich die Glie­der dieser Gesellschaft auch damit beschäftigten, als Missionäre die Irr- und Ungläubigen in den verschiedenen Theilen der Erde in die wahre fa­tholische Kirche einzufühen. In so ferne kam

*) Cepari 43.