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und tadelst. Diese Werke könnten dich sogar so weit bringen, daß du ganz trostlos und verzagt und selbst ganz kleinmüthig wirst, sobald jemand dein eitles Ansehen und die Achtung, die du von andern so gern forderst, verletzt, oder dich von den gewohnten Andachtsübunabbringen will. Würde dann Gott dich leiden, arm oder krank und verfolgt werden lassen, so würde es sich gleich zeigen, wie grundlos deine scheinbare Frömmigkeit, wie verderbt und von Hoffart ganz aufgedunsen dein Inneres ist. Statt der vollen Ergebung in Gottes h. Willen, würden endlose Klagereien deine ganze Umgebung quälen. Dann wärest du, wie alle sogenannten Heilige der Art, viel schwerer auf den wahren Tugendweg zurückzuführen sein, als ein offenbarer Sünder. Ohne ganz ungewöhnlicher Hülfe Gottes wäre es unmöglich.
Ph. Worin besteht also die wahre Vollfommenheit, wie du sie geübt haft?
AI. In nichts Anderem, als daß der Mensch nur das Alles will und thut, was Gott will, und weil Er es so will. Der


