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führt zum Leben. Der Führer zu ihm ist der Heis land. Seinen Fußsteigen nachgehend, sind die Hei ligen den Gefahren entronnen, die ihnen gleich und allweit droheten. Sie rufen uns gleichsam zu: Der schmale Weg ist jener, den wir gewandelt; wollet ihr Untheil haben an unserer Herrlichkeit, so betretet ihn." Weil sie nämlich die Kürze des Lebens wohl erwogen, benügten sie ihre Zeit zu Werken für die Ewigkeit; und in der Furcht, überrascht zu werden von jener Nacht, wo Niemand mehr wird arbeiten können, sahen sie jeden Augenblick als fostbares Saamenkorn an, das für den Himmel Früch= te trågt. Sie verachten die Freuden und Leiden dieses Lebens, weil sie ohne Unterlaß die ewigen Freuden vor Augen hatten, womit die Trübfale eines Augenblickes vergolten werden. Sie kannten dieses vergångliche Leben, sie wußten, wie viele Menschen es schon getäuscht, geblendet und irre geführt hat? Sie betrachten seine eilige Flucht, und waren überzeugt, daß Diejenigen, die sich an dieses Leben anschließen, dasselbe nicht kennen. Sie verglichen es mit dem flüchtigen Dahineilen eines Wanderers, mit dem Fluge eines Vogels, mit einer bestandlosen Wolke, mit einem sich verflüchtenden Dunste. Der


