für Unfruchtbare.
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ten drei Schläffel: den Schlüssel zum Grabe, denn Niemand kann Todte auserwecken, als Gott; den Schlüssel zum Regnen, denn kein Göze kann Regen geben, und kein Mensch kann regnen lassen; und den Schlüssel zum Mutterleib, da kann Niemand öffnen, wenn der Herr zuschließt, und Nic mand zuschließen, wenn der Herr öffnet. Ist aber diese Vorenthaltung des Ehesegens Gottes gnädi. ger Wille, so haben solche Eheleute eine Probe ihrer Geduld, Gelaffenheit und Hoffnung zu beweisen.
3) Unfruchtbarkeit ist kein Zeichen des Zorns Gottes; denn daß Gott nicht zornig über sie sey, sols len sie daher abnehmen, weil es ihnen Gott an andern Wohlthaten nicht fehlen läßt.
4) Es follen unfruchtbare Eheleute bedenken, daß Gott auch hierin ihnen eine besondere Gnade er. weise, und ihres Leibes und Gemüths Zustand beffer erkenne, als sie selbst; denn obgleich viele Ehefrauen die Kinder lieb haben, so findet sie doch Gott viel. leicht zu schwach, sowohl in der Geburt, als in Erziehung der Kinder, als auch in Kinderkrenz; vielleicht würde das Kind ihr und ihrem Chemann viele Störungen und Sorgen verursachen, die sie an ihrem Gebet und Gottesdienst verhinderten, ja, vielleicht würde das Kind viel Betrübniß machen, wenn es Gott nach seinem Rath wieder sterben ließe; darum, weil Gott die Stärke und Schwach. heit der Menschen besser kennet, als sie selbst, fo beweist er ihnen darin eine besondere Gnade, welche fie doch aus Uinverstand für keine Guade halten.
5) Sonderlich aber sollen sich Eheleute ja wohl hüten, daß sie keine Kinder von Gott mit Murren und Grämen, und mit ungeduldigem Flehen erzwingen wollen.
6) Es sollen gottfelige Ehefrauen den Spruch 7.*
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