f
t
189
Das deinem Hauche sich erschließt! Und, die der Glaube lang getrennt, Vereint die Lieb', die dich nur kennt!
99. Geistesfreiheit.
1. Werwagt's, den Geist zu
däm- pfen, Der dir, o
Er ist's, um den wir kämpfen, Durch dich zum
SE
E
Herr, ent stammt? Du gabst, Herr, dei nen Strei tern Der Kampfent flammt.
Er de höch- stes Gut, Den Muth, der, ob wir schei
tern, Doch Geisteswun- der thut.
2. Er weckt ein ew'ges Leben Aus todesstarrem Wort, Und die's nicht ahnten, heben Der Wahrheit heil'gen Hort. O weh', wie Sturmeswehen, Du Muth des Herrn, uns an! Die Wahrheit muß erstehen, Und untergeh'n der Wahn.


