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Va- ter, strebt Ja je- der, der hier nie den lebt!
2. In jedem loh'n dieselben Flammen, Die in uns loh'n; wie dürfen wir Den, der dich anders denkt, verdammen? Irrt, Vater, denn nicht jeder hier? Du einzig weißt, wer dich im Geist Erfaßt und warhaft würdig preist.
3. Wir sind jedweder eine Blume
Im großen Garten, den du schufst, Sind Stimmen nur im Heiligthume, Die du zum heil'gen Einklang rufft; Mißtönt der Einzle, dir doch schallt Ein Loblied, das die Welt durchhallt.
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4. Das Höchste, was wir uns erringen, Ist: jener Freiheit werth zu sein, Die Herz an Herz will sanft umschlingen, Bis alle Herzen rein und dein;
O stärk' uns, Herr, die höchste Kraft, Die uns der Freiheit würdig schafft!
5. Herr, weih' auch unsrer Brüder Herzen, Die noch die Freiheit nicht versteh'n,
Daß aus der Selbstsucht Knechtschaftsschmerzen
Sie stark hervor zum Lichte geh'n,
Daß jeder, der uns noch verkennt,
In Freiheit bald uns Bruder nennt.
6. Daß er an uns dieselben Rechte
Froh anerkennt, die er genießt,
Der Freiheit Krone dem Geschlechte,


