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Benjamin Schmolckens
barmen! Wo schreib ich solche Treu und folche Gnade hin? Ich werfe mich dafür in deine Liebesarmen, und sage, daß ich ganz und gar dein eigen bin. D Vater voller Huld! O Heiland voller Leben! O Geist voll Freundlichkeit! nimm dieses Opfer an; Herz, Mund und Hand soll dir Lob, Preis und Ehre geben, bis ich im Himmel dort vollkommen danken kann. Fahr aber fers ner fort mit deiner großen Gnade, voraus in dieser Nacht sey du mein Trost und Licht, daß mir kein Lingemach an Leib und Sees le schade, so gönne mir nur, Herr, dein gnádigs Angesicht. Hab ich nur deine Huld, so kann ich sicher liegen, so wird kein ban ges Leid sich meiner Wohnung nahn: fo kann des Feindes Macht mich nicht mit List bestegen, durch deinen Schuß bedeckt, wie ruhig schlaf ich dann! Der Träume Gaus felspiel laß meinen Sinn nicht schrecken, Fluth, Gluth und Dieberey sey fern von meiner Ruh; es müsse mich kein Leid und keine Sorge wecken; dein Flügel decke mich als wie ein Küchlein zu. Schließ eine Was genburg um mich und um die Meinen, sey Mauer, Schild und Wacht durch deine Cherubim. Ruht etwa Haupt und Herz auf harten Kummersteinen, so stelle mir zum Trost auch Jacobs Leiter hin. Laß morgen mich


