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Benjamin Schmolckens
net doch die treue Batergüte, wie heitrer Sonnenblick aus trüben Wolken war. Sey du mir Sonn und Schild, bey mir und bey den Meinen, wend ab Gefahr und Leid, Pest, Krieg und Hungersnoth; und sollte diesen Tag mein Ende gar erscheinen, so gieb durch Christi Blut mir einen sanften Tod. Ich lebe länger nicht, als du mein Ziel gestecket, der Tod klopft täglich auch bey meiner Schwachheit an; drum gieb, da jeder Tag zum Sterben mich erwecket, daß ich ihm freudiglich entgegen gehen kann. Laß mich indeffen nicht dem Namen nach nur leben, wer dich nicht liebt und ehrt, der ist lebendig todt; vielmehr laß allezeit mich zu erkennen geben, mein Leben sey aus dir; fo hats mit mir nicht Noth. Denn keiner lebt ihm selbst, kann auch ihm selbst nicht sterben; drum leb' ich, so leb' ich, sterb' ich, so sterb' ich dir, und also kann ich todt und lebend nicht verderben, du bist des Todes Herr, und meines Lebens Thur. Die Wo che wird sich auch mit diesem Tage schlie. Ben, ein gutes Ende macht auch alles andre gut! das aber wirst du, Herr, mir selbst verleihen müssen, du bist das A und O, so schließ ich wohlgemuth. Noch heute währt die Müh, denn morgen ist gut feyern, ein eing'ger Tag wird mich auf alle sechs erfreun,


