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Benjamin Schmolckens
mit Freuden, wie ein Held. Froh wallet fie herauf, und leuchtet uns von ferne, und weckt zum Lobe deß, der alles Fleisch erhält. O Vater alles Lichts! erleuchte mein Gewif fen, damit die Sündenmacht im Kurzen Abschied nimmt. Denn deine Kindschaft weiß von keinen Finsternissen, so wenig Tag und Nacht jemals zusammen stimmt. Entzünde meinen Mund zu lauter Lobessprüchen, und mache dir mein Herz zu einem Dankaltar; weil du die ganze Nacht nicht bist von mir gewichen, und alles abgewandt, was zu be: fürchten war. Nimm meine Seele hin zu deinem Eigenthume, ich gebe dir den Leib zu einem Tempel ein; verkläre dich in mir zu deines Vaters Ruhme, und laß mich festiglich mit dir vereinigt seyn. Ich bin jeBund bereit die Kleider anzulegen, zieh deine Liebe mir als einen Leibrock an, und schenk in Christo mir Gerechtigkeit und Segen, daß ich durch seine Kraft rechtschaffen wandeln kann. Ja, schmücke du mich selbst mit Glauben und mit Liebe, mit Keuschheit, mit Geduld, mit Demuth, Mäßigkeit, und füh: re meinen Fuß nach deines Geiftes Triebe, in wahrer Gottesfürcht und in Gelaffenbeit. Laß deine Gegenwart mir stets vor Augen schweben, die, wo ich geh und steh, mich wie die Luft umgiebt, und weil du al les


