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Benjamin Schmolckens
mit Schmuck mich an; wo du gestorben bist, da wirst du mir das Leben; dein Weg zum Kreuze hin ist meine Himmelsbahn. Du wirst ein Fluch für mich, und ich durch dich ein Segen; du trugest Gottes Zorn, und ich die Huld davon. Das laß mich heute nun mit rechtem Ernst erwägen, daß ich die Sünde flieh, die dir gab solchen Lohn. Laß auf die Meinen auch Rath, Trost und Hülfe fließen, du hast sie auch erlöst, du, aller Menschen Heil, laß sie auch diesen Tag von keinem Unfall wissen, sen du ihr Trost, ihr Schuß, im Himmel einst ihr Theil. Und endlich segne auch, und krdne die Gemeine, die deiner Fahne folgt, und dich als König schäßt. Gieb, daß uns dermaleinst ein Freytag dort erscheine, der aus Egypten uns ins freye Land versett, Amen.
Morgens Lied.
Mel. Meinen Jesu laß ich nicht. Schließet euch, ihr Augen, auf, denn das Auge dieſer Erden will durch seinen neuen Lanf euch zur Morgenfackel werden. Seht, die Sonne geht euch vor und weißt euch zu Gott empor.
2. Lasset euern ersten Blick sich nach 3ions- Höhen wenden. Sehet auf die Nacht zurück, die Gott half so glücklich enden. Uch ein solcher Gott verdient, daß sein Lob beständig grünt.
3. Herr Gott, Vater, deine Treu hat wie Flügel mich bedecket, und jetzt wird sie wieder neu, da du mich


