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Der mit rechtschaffenem Herzen zu seinem Jesu sich nahende Sünder : in auserlesenen Buß- Beicht- und Communion-Andachten ... nebst den Morgen- und Abend-Andachten / Benjamin Schmolckens
Entstehung
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Benjamin Schmolckens

Noth zur Seiten, kein Linfall schrecket mich, hab ich nur, Vater, dich. Gieb, daß ich leb in dir, laß alles in mir sterben, was deines Reiches Macht in mir verhindern kann; der Satan, Welt und Fleisch gehn nur auf mein Verderben, und locken meinen Fuß auf breite Höllenbahn. Verbittre mir die Welt, die in dem Urgen lieget, und halt das wilde Fleisch durch dein Geset in Zaum; gieb, daß der Seele Feind mich nicht ins Nege krieget, und wenn er an mich setzt, so find er keinen Raum. Nun ich befehle dir mein'n Leib und meine Leiden, und sollte beydes auch den Tag zu Ende gehn; so will ich williglich auf dein Geheiß abscheiden, laß mich im Tode nur auf Chriftum feste stehn. Es ist das letzte doch, wenn wir gelebet ha­ben, so macht der Tod den Schluß und führt uns aus der Welt; da wird der Him­mel uns nach aller Arbeit laben, wo keine Hige mehr auf unsre Glieder fällt. Indie­ser Hoffnung will ich an die Arbeit gehen, und an dem Joche noch, so lang ich lebe, ziehn. Ach laß in deiner Huld mich und die Meinen freben, und deines Segens Kraft an allen Orten blühn. Sey unfer Aller Gott, jetzt und zu allen Zeiten, so werden wir dein Volk und deine Kinder seyn; es decke uns dein Schild bey allen Fährlichkei­ten,