Erster Theil. Vom Worte Gottes.
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göttlich Wesen, dein Gebot, sind viel zu
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hoch und wich- tig. Wir wissen's und ver
stehen's nicht, wo uns, Herr, deines Wortes
Licht, den Weg zu dir nicht zei- get.
2. Drum sind vor Zeiten ausgesandt Propheten, deine Knechte: so wurden damals schon bekannt den Menschen deine Nechte. Zuletzt ist noch dein lieber Sohn, o Vater, von des Himmels Thron selbst kommen, uns zu lehren. Dvad 3. Mit Lob und Preis, o höchster Hort, muß Herz und Mund dich ehren; da wir in deinem theuern Wort dich zu uns reden hören. Mach uns durch deinen Geist bereit zu dem, was uns dies Wort gebeut; hier redest du, nicht Menschen.
4. Hilf, daß der frechen Spötter Schaar uns nicht vom Wort abwende! ihr Spott bringt tödtende Gefahr, und nimmt ein schrecklich Ende. O laß dagegen immer mehr dein Wort zu deines Namens Ehr' an uns sich kräftig zeigen.


