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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinen
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Anhang.

553

Tüd? Jhr Herr wird sie zer-| groß, sprich uns derselb aus streuen in einem Augenblick. Gnaden los, steb uns in unserm Er kommt, er kommt, ein König, Elend bei, mach uns von allen dem wahrlich alle Feind' auf Plagen frei. Erden viel zu wenig zum Wi­derstande seynd.

7. Auf daß von Herzen kön nen wir nachmals mit Freuden danken dir, gehorsam seyn nach deinem Wort, dich allzeit preisen hier und dort.

10. Er fommt zum Weltge­richte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad' und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach! komm, ach! komm, o Sonne! und hol' uns allzumal zum ew'gen Licht und Bonne in deinen Freudensaal.

In eigener Melodie.

945. Wenn wir in böch­

sten Nöthen seyn und wissen nicht, wo aus noch ein und finden weder Hülf' noch Rath, ob wir gleich sor gen früh und spat:

2. So ist dies unser Trost allein, daß wir zusammen ins­gemein dich anrufen, o treuer Gott! um Rettung aus der Angst und Noth.

3. Und heben unser Aug' und Herz zu dir in wabrer Reu' und Schmerz, und suchen der Sünd' Vergebung und aller Strafen Linderung,

4. Die du verheißeft gnädig lich Allen, die darum bitten dich, im Namen dein's Sohn's Jesu Chrift, der unser Heil und Fürsprech ift.

5. Drum kommen wir, o Herre Gott! und flagen dir all' unfre Noth, weil wir jest fiebn verlassen gar in großer Trübfal und Gefahr.

6. Sieh nicht an unsre Sünde

In eigener Melodie.

946. Werde munter, mein Gemüthe, und ihr Sinnen, geht herfür, daß ihr preiset Gottes Gûte, die er bat gethan an mir; da er mich den ganzen Tag vor so mancher Sorg' und Plag' hat erhalten und beschüßet, daß mich Satan nicht beschmiget.

2. Lob und Dank sey dir gesungen, Vater der Barmher­jigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so getreulich haft bewahrt, auch die Feind' bin­weggetrieben, daß ich unbeschä­digt blieben.

3. Keine Klugheit kann aus­rechnen deine Gür und Wun­derthat, ja kein Redner kann aussprechen, was dein' Huld erwiesen hat. Deiner Wohl that ift zu viel, fie bat weder Maaß noch Ziel, ja du bast mich so geführet, daß fein Un­fall mich berühret.

4. Dieser Tag ist nun ber­gangen, die betrübte Nacht bricht an, es ist hin der Sonne Pran­gen, so uns All' erfreuen kann. Stehe mir, o Vater, bei, daß