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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinen
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Vom christlichen Gottesdienste.

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Christen Menge. Ihr Lobgesang| Wenn ich voll Andacht sie betrete, tönt spät und früh; zum Heilig thume wallen fie in festlichem Gedränge. Froher schallen hier die Lieder, wo die Brüder, anzu­beten, sind vereint vor Gott getreten.

wie reichlich werd' ich dann be­lohnt! ich kann mich deines Wor­tes freun und in dir froh und selig seyn!

2. Komm, Geift der Andacht und der Rub'! auch unsern Tem­pel weiße du zu feierlicher Stille. Mach' unser Herz vom Irrthum los; uns werde Gottes Name groß, sein Wille unser Wille. Fromme Liebe, Bruderfreue mög' aufs neue uns beleben, Jesu Vorbild nachzustreben.

2. Wohl dem, der kommt zu deiner Hütte und dich mit gan­zer Seele preift! Du hörst sein Lob und seine Bitte und stärfft mit neuer Kraft den Geist, daß er auf deiner Wahrheit Bahn un­fträflich vor dir wandeln kann.

Mel. Lobe den Herren, den 2c,

3. Dein Wort bleibt niemals ohne Segen dem, der es recht zu Herzen nimmt; es giebt den Troft auf Trübfalswegen, daß du fie uns zum Heil bestimmt; verleiht im Kampfe Muth und der vereinten Gemei- Kraft, und ist ein Schwert, ne, daß uns das Licht der Erdas Sieg verschafft. fenntniß in Klarheit erscheine, und nicht zu spät, wer deine Wahrheit verschmäht, seine Ver­blendung beweine!

40. Pater, erhöre das Flehn

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2. Möge die Predigt die Her zen der Sünder gewinnen und nicht vergeblich die Thräne der

verrinnen! dein Licht mächtig das Dunkel dein Licht mächtig das Dunkel durchbricht, kann nicht das Schauen beginnen.

3. Laß uns, die wir nach dem Namen des Heilands uns nen­nen, ihn als die Quelle des Lichts und des Lebens erkennen. Jhm,

4. Gott, laß auch mir dein Antlig scheinen; dein Sabbath bring auch mir Gewinn, wenn

andachtsvoll ich mit den Deinen

Mel. O daß ich tausend Jungen 2c.

41. Fie lieblich ist doch, Herr, die Stätte, wo beines Namens Ehre wohnt!

bor dir an heil'ger Stätte bin; laß unser Lob, das wir dir weihn, ein dir gefällig Opfer seyn.

5. Ja, du bist Sonn' und Schild den Frommen, du bist ihr Segen und ihr Heil; wenn sie im

Glauben vor dich kommen, wird Gnad' um Gnad' ihr selig Theil. Was du verheißest, stehet feft; wohl dem, der sich auf dich ver läßt.

der uns lehrt, wie dein Volk mel. Schmücke dich, o liebe Seele zc. würdig dich ehrt, ihm laß die Herzen entbrennen!

42. Deige dich uns ohne

Hülle, ström' auf uns der Gnaden Fülle, daß, o Herr, an deinem Tage unser Herz der Welt entfage; daß wir uns zu bir erheben durch die Macht, die

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