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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinen
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Vom chriftlichen Gottesdienste.

Singen laß, Herr Jesu, wohl| Vater, dir, so fandtest du auch gelingen!

Hoffnung mir.

5. Doch höher ward mein Geift erhoben in meiner Miterlöften

Schaar, wenn sie, gemeinsam dich zu Loben, im Heiligthum versammelt war, und in Begeist'­rung fich ihr Chor zu deinem Throne schwang empor.

mel. Jo danke dir, o Gott ic.

36. Rimm jest binweg, Gott, was uns fann flören, was hindern kann den Einfluß deiner Lehren, daß bei der Erde Sorgen nicht verwei­len Gedanken, die gen Himmel sollen eilen; laß Herz und Sinne ganz zu dir sich kehren, so kann im Segen uns dein Diener lehren.

mel. O daß ich tausend Jungen ic.

37. och fing' ich hier aus dunkeln Fernen, Herr meines Lebens, dir mein Lied, bis einft, weit über allen Sternen, dich mein verklärtes Auge sieht; dann schallet dir im Jubeltlang mit allen Sel'gen mein Gesang.

2. Wohl mir, du schaueft auf mich nieder, steigt mein Gebet zu dir hinan; du hörst den Dank der schwachen Lieder und nimmst mein Fleben gnädig an. Wenn fich mein Herz zu dir erhebt, fühl' ich mich neu durch dich belebt.

6. D'rum will ich mit den frommen Schaaren zu deinem Tempel freudig gehn, wo einst auch die versammelt waren, die nun vor deinem Throne stehn; fie schauten auch im dunklen Wort, von Angesicht schaun fie dich dort.

mel. Herr Jesu Chrift, dich zu uns ic. 38. Bater, ſend' uns dei­nen Geist, den uns dein theures Wort verheißt, er bring' in unsre Herzen ein, daß fie dein heil'ger Tempel sey'n!"

2. Entzünd' in Andacht unser Herz, lenk unsre Sinnen him­melwärts, und mach' uns alle­sammt bereit, zu hören, was dein Wort gebeut.

3. Erfüll' uns ganz mit dei­nem Licht, gieb uns des Glau­bens Zuversicht, daß wir in Jesu Namen flehn und würdiglich dein Lob erhöhn.

4. Dir, Gott, den Erd' und Himmel preift, bir, Vater, bei nem Sohn und Geift erschalle bier Lob, Preis und Ruhm, wie in des Himmels Heiligthum!

Mel. Wie schön leucht't uns xc.

3. Wie selig war't ihr, stille Stunden, da ich das Lob des Höchsten fang; Entzückung hab' ich ba empfunden, die durch die frobe Seele brang; indem dir, Gott, mein Dant erscholl, ward ich der reinsten Wonne voll!

4. Hab' ich mir nicht die Laft der Leiden oft durch ein Troftlied leicht gemacht? nicht, statt des Kummers, Ruh' und Freuden 39.eb uns geſegnet, Tag

in mein ge­

bracht? Klagt ich mein Leid, o Preise nah und fern erwacht der