Vom christlichen Gottesdienste.
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ten wir, laß nur dich uns finden, ganz in dir verschwinden!
6. Du durchbringest Alles, laß dein Licht uns spüren, träftig unser Herz berühren, wie die zarten Blumen willig fich entfalten
Mel. Wunderbarer König xc.
28. Gott ist gegenwärtig. und der Sonne ſtille halten, daß
wir so, ftill und froh, deine
len faffen und dich wirken lassen.
mit Jesu, unserm Herrn, fefter uns vereinen. Er allein soll es seyn, den fich unfre Seele ftets zum Führer wähle.
anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten! Gott ist in der Mitten; Alles in uns schweige und fich innigst vor ihm neige! Wer ihn kennt, wer ihn nennt: fallt in Demuth nieder, gebt das Herz ihm wie der!
2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebeuget dienen; heilig, heilig, heilig fingen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unfre Stimm', wenn auch wir Geringen unser Opfer bringen.
7. Mach' uns nur einfältig, innig abgeschieden, sanft und ftill in deinem Frieden! Mach' uns reines Herzens, daß wir Klarheit völlig schaun in Geist und Wahrheit; laß das Herz himmelwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben!
8. Komm, in uns zu wohnen! Schon auf dieser Erden möchten wir dein Tempel werden. Komm, du gütig Wesen, dich in uns verfläre, deine Lieb' in uns vermehre. Wo wir gehn, wo wir stehn, laß uns dich erblicken, ganz zu dir uns schicken.
3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, die mit deinem Dienfte streiten. Wir geloben heilig, Seele, Leib und Leben dir zum
mel. Liebster Jesu, wir find hier zc.
Eigenthum zu geben. Du allein 29. Bott sey Dank, der mit
follft es seyn, den wir liebend ehren, dem wir angehören.
4. Majestätisch Wesen! möchs ten wir dich preisen und im Geift dir Dienft erweisen! möchten wir, wie Engel, immer vor dir stehen und dich gegenwärtig seben! Laß uns dir für und für trachten zu gefallen, heil'ger Gott, in Allen.
uns war an der Anbacht heil'gem Orte; reiche Nahrung bot er dar unserm Geift ou feinem Worte; unser Beten, Horen, Singen ließ er uns zum Heil gelingen.
5. Geift, der Alles füllet, aller Dinge Leben, du, in dem wir sind und weben! Meer ohn' Grund und Ende, dich erforscht fein Denken, in dich wollen wir uns senken. Nur nach dir trach- maßen; segne unser täglich Brot,
2. Freudig gehn wir jetzt bin aus, wandeln heim auf unsern Wegen. Nun begleit' in unser Haus uns der hier empfang'ne Segen, daß wir bleiben in dem Lichte von des Herren Angesichte.
3. Unsern Ausgang segne Gott, unfern Eingang gleicher


