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Sangest frohe Matutinen
Mit den Schwalben groß und klein,
Und gebietest Schweigen ihnen, Wenn du beten willst allein.
Denn du lebtest nicht das Leben Des gefangnen Adams- Sohn, Ueber die Natur erheben Dich gewalt'ge Siege schon. Um so mehr wirst du ihr Meister, Als du unterjochst dein Ich; Höher stets zum Reich der Geister Schwingst mit starkem Flug du dich.
In des Schauens trunknen Thränen Schwebst du in Alverno's Hain; Sich! Ein Seraph stillt dein Sehnen, Ganz mit Jesu Eins zu sein,
Trifft dich, an das Kreuz gebunden, Mit dem Feuerpfeile mild: Tragend deines Meisters Wunden,
Stirbst du, sein vollendet Bild.


