283
Den als Blis du fühn geschmettert In des Lebens irre Nacht,
Der Dein Leuchtthurm, sturmumwettert,
Manchem Schiff ist Trofteswacht; Der die Lippen dir entriegelt Segnend zu der Liebe Preis; Der die Predigt dir besiegelt, Schmelzend all der Herzen Eis.
Darum flohn zahllose Seelen Froh zu dir, der Armuth Sohn, Leidensdurstig zu erwählen Der Entsagung Dornenthron; Denn sie sah'n dich durch die Worte
Der Verheißung überreich: Geistig Armen thut die Pforte Auf sich an dem Himmelreich.
Darum mit Gestirn und Blume Sprachst du traulich ohne Schen, Nieft zu Gottes Preis und Ruhme Dir die Vögelein herbei,


