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Trägst, wie Er, das Kreuz gelassen, Läßt für deine Huld dich hassen, Lohnst mit Liebe Feindes Spott, Läßt die frohe Botschaft tragen Bis zu den entfernsten Tagen, Ziehst die Seelen hin zu Gott.
Harrst geduldig ohne Klagen, Wenn sie dich an's Kreuze schlagen, Grade dann ist Er dir nah! Die Erlösung ward gewonnen, Weil Er ließ das Reich der Sonnen Für das blut'ge Golgatha.
Droben Licht und Nacht hienieden, Hier nur Kampf und droben Frieden: So wollt' Er durch's Leben gehn. Und so will auch dich Er führen, Droben sollst du triumphiren, Droben erst auf Tabor stehn.


