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Vollständiges Marburger Gesangbuch, worinnen über 600 Psalmen und Lieder Herrn Dr. Martin Luthers und anderer bewährter Lehrer der Kirche befindlich, zur Uebung der Gottseligkeit und Beförderung des öffentlichen Kirchen- und Haus-Gottesdienstes
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Zugabe.

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Alten, Die im orden Eines le­bens einig worden.de

Söhne Und die Tocken,*) Die den rocken Fein abspinnen Und 2. Wenn mann und weib sich mit kunst die zeit gewinnen. wohl begehn Und unverrückt) Töchter. Typistoang tib beisammen stehn Sm bunde 6. Sei gutes muths: wir sind reiner treue, Da geht das glück in vollem lauf, Da sieht man wie der Engel hauf Jm himmel selbst sich freue. Kein sturm, Kein wurm Kann zerschlagen, Kann zernagen, Was Gott gibet Dem paar, das in ihm sich liebet. ml ball

es nicht, Die diesen orden auf­gericht; Es ist ein höhrer vater: Der hat uns je und je geliebt Und bleibt, wenn unsre sorg uns trübt, Der beste freund und rather: Anfang, Ausgang Aller sachen, Die zu machen Wir ge­denken, Wird er wohl und weislich lenken.

3. Vor allen gibt er seine gnad, In deren schooß er früh und spat Sein hochgeliebten heget. Da spannt sein arm sich täglich aus, Da faßt er uns und unser haus, Gleich als ein vater pfleget. Da muß Ein Fuß Nach dem andern Gehn und wandern, Bis sie kommen in das zelt und siß der from

7. Zwar bleibts nicht aus, es kommt ja wohl Ein stündlein, da man leidensvoll Die thränen läsfet schießen: Jedennoch wer sich in geduld Ergibt, deß leid wird Gottes huld In großen freuden schließen. Siße, Schwiße Nur ein wenig: Unser könig Wird behende Machen, daß die angst sich wende.

men.

001 on the 4. Der mann wird einem 8. Wohl her, mein könig, nah baume gleich, An ästen schön, herzu! Gib rath im freuz, in an früchten reich; Das weib nöthen ruh, In ängsten trost gleich einem reben, Der seine und freude! Deß sollst du haben träublein trägt und nährt Und ruhm und preis: Wir wollen sich je mehr und mehr vermehrt singen bester weis Und danken Mit früchten, die da leben. alle beide, Bis wir Bei dir, Wohl dir, O zier, Mannes- Deinen willen Zu erfüllen, Dei­sonne, Hauseswonne, Ehren- nen namen Ewig loben werden. frone: Gott denkt dein bei sei- Amen.

Paul Gerhardi.

nem throne.

5. Dich, dich hat er ihm aus- 629. Wie wohl ist mir, o

erkorn, Daß aus dir werd her ausgeborn Das volk, das sein reich bauet; Sein wunderwerk geht immerfort, Und seines mundes starkes wort Macht, daß dein auge schauet Schöne Wenn mit so angenehmen freu­

feeund der seelen, Wenn ich in deiner liebe ruh. Ich steige aus der schwermuthshöhlen Und eile deinen armen zu: Da muß die nacht des traurens scheiden,