Sonntagslieder.
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mich weihen Diesem Sabbath dei-| mich schwingen, Wenn nicht dein ner Treuen. Arm mich aufwärts führt? Kann 4. Möge dein Verdienst bedecken ich ein reines Opfer werden, Wenn Meiner Seele Schuld und Flecken, nicht dein Feuer auf mich fällt, In Daß ich dort kann mit den Deinen mir verzehrt die Lust der Erden, Herrlich und geschmückt erscheinen, und mich belebt für jene Welt? Dort, wo du voll Huld und Gna- 5. Erkauft hat Jesus mich so den Uns zu deinem Mahl geladen, theuer, Zu seinem Tempel mich Wo die Streiter nicht mehr rin- geweiht. Hier sei dein Heerd, hier gen, Wo sie Siegeslieder singen. sei dein Feuer, Die Fülle deiner
Herrlichkeit. Vollführe, was du angefangen, Neig auch zu mir dein Angesicht; Dann ist der Seele aufgegangen Des Sabbaths rech
Mel. Die Tugend wird durch's.
17. Beschwertes Herz, leg ab die Sorgen, Erhebe
dich, gebeugtes Haupt! Es kommt tes Freudenlicht. der angenehme Morgen, Da Gott zu ruhen uns erlaubt. Die Ruhe
Mel. Ach, was soll ich Sünder.
hat er vorgeschrieben, und ſelbst 18. Herr, es ist der Tag er
den
Auf, auf,
des Herrn Gebot zu üben, zu seinem Dienst sei gern bereit.
schienen, dein gedenken heißt, Und mich zu dem Himmel weist. Sieh, ich komme, 2. Auf, laß die Welt aus dei- dir zu dienen, Richte du mich selnem Sinne, Dein irdisch Werk ber zu, Daß ich deinen Willen thu. muß ferne stehn. Du sollst zu 2. Halte fern an diesem Morhöherem Gewinne In deines Got- gen Von mir das Geräusch der tes Tempel gehn, Jhm zu erfüllen Welt, Die mir nur zu leicht gedeine Pflichten, Froh zu vermeh- fällt. Brich die Macht der eitlen ren seinen Ruhm, In tiefster Sorgen, Daß ich heut, von allem Demuth zu verrichten Dein geist- frei, Dir allein ergeben sei. lich Werk und Priesterthum.
3. Schmücke mich mit deinen 3. So bin ich, Gott, vor dir Gaben, Stärke mich mit deiner erschienen, Und fleh um deines Kraft, Die den neuen Menschen Geistes Kraft. Wie kann ich dir schafft. Welche Wonne werd ich wohl würdig dienen, Wenn er haben, Wenn in heiliger Begier nicht in mir wirkt und schafft? Ich mich freue, Herr, in dir! Wie soll ich freudig vor dich tre4. Gib, daß mich dein Wort ten, Wenn er nicht stillt der durchdringe, Steh mit deinem Geist Sünden Schmerz? Wie kann ich mir bei, Daß es in mir kräftig sei. gläubig zu dir beten, Wenn er Wenn ich bete, wenn ich singe, nicht stärkt mein blödes Herz? Siehe du mich gnädig an, Und 4. Kann meines Herzens Harfe laß mich dein Heil empfahn. klingen, Wenn sie dein Finger nicht 5. Laß mich nicht in Sünde berührt? Kann ich zu dir empor fallen, Laß mich fest im Glauben stehn,


