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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Sonntagslieder.

Schwelle nur zu stehn An meines Regiere mich, daß meine ganze Gottes Haus, ist größer, Als lang in stolzer Ruh der Welt zu wohnen in der Bösen Zelt.

Seele Zum Trost dich wähle.

7. Dein Tag sei mir ein Denk­mal deiner Güte, Er bring mir Speil und lenke mein Gemüthe Auf jenen Trost, den uns dein Sohn erworben, Da er gestorben.

6. Denn Gott der Herr ist Sonn und Schild, Er deckt uns, er ist gut und mild, Er wird uns Gnad und Ehre geben. Nichts man­gelt dem, der in der Noth Auf Gott vertraut; er hilft im Tod, Er felber ist der Frommen Leben. Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält.

8. Dich bet ich an, du Todes­überwinder, Der du an diesem Tag zum Heil der Sünder, Die fern von Gott im Todesschatten saßen, Dein Grab verlaffen.

Eigene Melodie.

ies ist der Tag zum Se­

15. Di

9. Dein Siegstag ist ein Tag des Heils der Erde; Gib, daß er mir zum wahren Sabbath werde. Lob sei, Erlöser, deinem großen

gen eingeweihet, Ihn Namen Auf ewig, Amen.

feiert gern, wer deiner, Gott, sich freuet. O laß auch mich mit Freu­

Mel. Schmücke dich, o liebe.

den vor dich treten, Dich anzubeten. 16. Zeige dich uns ohne

2.

der

uns

der Himmelsheere, Auch unser der Gnaden Fülle, Daß, o Herr, Tempel schallt von deiner Ehre, an deinem Tage Unser Herz der Auch unser Dank und unsres Welt entfage. Komm, Herr, der Geistes Flehen Soll dich erhöhen. du starbst, vom Bösen Uns Ge­

3. Wie freu ich mich, die fallne zu erlösen, Daß die glau­Stätte zu begrüßen, Wo Dürstent- bende Gemeine Mit dem Vater den des Lebens Bäche fließen, Und sich vereine. wo dein Heil von der Erlösten Zungen Froh wird besungen.

4. Vergebens lockt die Welt zu ihren Freuden, Mein Geist soll sich auf Gottes Auen weiden. Sein heilges Wort, das seine Boten lehren, Das will ich hören.

2. O, daß unsre Seele würde Frei vom Druck der Erdenbürde, Frei von Sünde unser Wille, Un­ser Herz voll Sabbathstille! Daß von fern aus deinen Höhen Wir des Lichtes Aufgang sähen, Das uns alle dann verkläret, Wenn der Sabbath ewig währet!

5. Mit Andacht will ich, Höch­ster, vor dich treten. Ich weiß, du liebst, die kindlich zu dir beten. Der Thoren Glück, die sich der Sünde freuen, Wirst du zerstreuen.

3. Was ich strahlen seh am Throne, Ist es nicht der Sieger Krone? Was ich über'm Grab dort höre, Sind's nicht Ueberwin­derchöre? Feiernd tragen sie die Palmen, Ihr Triumph erschallt in Psalmen. Herr, du wollest selbst

6. O laß auch heute deinen Geist mich lehren, Vom Weg, der dir mißfällt, mich abzukehren.

mich