olind#pa Vorwort.ting
Wenn es auch nicht eines jeden Menschen vorherrschende Geistesrichtung sein mag, es als seinen besondern Lebensberuf zu erachten, sich in ungestörter Muße der Betrachtung der göttlichen Wahrheiten und der fittlichen Bestimmung des Menschen vorzugsweise zu widmen, da wir auch ohne eine solche Geistesrichtung und Lebensart unser Heil wirken können, auch dabei, wenn sie allgemein wäre, tausend andere Berufspflichten nicht bestehen könnten: so liegt es doch am Tage und wird einem jeden Gemüthe nicht unbekannt sein, das sich nicht schon ganz allem beilsamen Lebensernste entschlagen hat, daß es dem Menschen zuweilen Noth thut, sich in sich selbst zu vereinsamen, in sein Inneres unverholener als sonst zu blicken, und in Zurückgezogenheit die ihn sonst immer umlagernden


