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Besuchungen des Allerheiligsten Altarssakramentes und der allzeit unbefleckten göttlichen Mutter Maria / vom heiligen Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha der Gothen, Stifter des Ordens vom heiligsten Erlöser. Nebst Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht-, Kommunion- und zahlreichen anderen Gebeten und Betrachtungen aus den Schriften desselben Verfassers [...]
Entstehung
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erwiesen hat. Liebreichste Frau, laß nicht zu, daß ich dich ewig hassen und dir fluchen müsse am Orte der Verdammniß. Könntest du es über dich bringen, einen deiner Diener, der dich liebt, verdammt zu sehen? D Maria, wie rufst du mir zu? Soll ich ewig verloren sein? Ja, wenn ich dich verlasse. Aber wie sollte ich noch das Herz haben, dich zu ver­lassen? Wie könnte ich die Liebe ver­gessen, die du zu mir getragen? Da du nun so viel für mich gethan haſt, gött­liche Frau, so vollende dein Werk; fahre fort mir beizustehen. Willst du es? Aber was sage ich? Wenn du mich so sehr begünstigtest, während ich dich vergessen hatte, was kann ich erst jett hoffen, da ich dich liebe und mich dir anempfehle? Nein, wer sich dir empfiehlt, fann nicht zu Grunde gehen; nur der allein eilt dem Verderben entgegen, welcher zu dir feine Zuflucht nicht nimmt. Ach! meine Mutter, überlaß mich nicht mir selber, sonst bin ich verloren, sondern bewirke, daß ich mich stets an dich wende. Rette mich, meine Hoffnung, rette mich von der Hölle; vor Allem aber befreie mich von der Sünde, welche allein

mich 24*