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Demnach will der Heilige sagen: Während Du, o Herr, mich zum Gebet um diese Gnaden anspornst, darf ich überzeugt sein, daß Du mich erhören willst. Ueber Alles aber müssen die Worte Jesu Christi bei Lukas 11, 13. unser Vertrauen beim Gebet um die geistlichen Gnaden beleben: Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt; wie viel mehr wird euer Vater im Himmel den guten Geist denen geben, die Ihn darum bitten!
Laßt uns also beten und immer um solche Gnaden flehen, wenn wir selig werden wollen. Das Gebet sei uns das Liebste, sei unsere Beschäftigung für das ganze Leben. Und bitten wir Gott um besondere Gnaden, so laßt uns flehen, im Gebet auch fünftig zu verharren; denn hören wir auf zu beten, so sind wir verloren. Was ist leichter, als beten! Was ist es denn für eine Anstrengung zu sagen: Herr, steh mir bei; Herr, hilf mir, gib mir Deine Liebe! u. s. w. Was gibt es Leichteres als dieß! Thun wir es aber nicht, so können wir nicht selig werden. Laßt uns also beten, sagt der heilige Vernhard, und Maria um ihre


