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Besuchungen des Allerheiligsten Altarssakramentes und der allzeit unbefleckten göttlichen Mutter Maria / vom heiligen Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha der Gothen, Stifter des Ordens vom heiligsten Erlöser. Nebst Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht-, Kommunion- und zahlreichen anderen Gebeten und Betrachtungen aus den Schriften desselben Verfassers [...]
Entstehung
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beim Aufstehen thun, sondern mehrmal im Tage; beim Anhören der heiligen Messe; in unseren Betrachtungen; bei der Danksagung nach der heiligen Rom­munion; beim Besuche des allerheiligsten Sakramentes; bei der Gewissenserforsch­ung am Abend; hauptsächlich aber bei irgend einer Anfechtung, insbesondere bei der Versuchung zur Unkeuschheit. Wer hier nicht wenigstens durch Anrufung der heiligsten Namen Jesus und Maria seine Zuflucht zu Gott nimmt, wird leicht straucheln und fallen.

Jemand könnte einwenden: Ich bin ein Sünder und Gott erhöret die Sünder nicht, wie man bei dem heiligen Johan­nes 9, 31 liest: Wir wissen aber, daß Gott die Sünder nicht erhöret. Hierauf ist zu erwidern, daß nicht Jesus Christus, sondern der Blindgeborne dieses gesagt hat. Daher ist ein solcher Saß an sich falsch. In einem einzigen Falle, sagt der heilige Thomas, kann er wahr sein, wenn die Sünder bei Gott etwas in ihrer Eigenschaft als Sünder nachsuchen und um etwas bitten, das ihnen zur Sünde behilflich sein sollte. Einer riefe z. B. Gott um seinen Beistand an, um sich an