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3. Laß, Jesu! uns voll Sanftmuth sein, den Feinden gern, wie Du, verzeih'n, und sie mit Lieb' umfangen! wie wir vergeben und verzeih'n, laß Gnad' auch uns erlangen!
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4. Wie groß war, Jesu! deine Huld! dem Schächer schenkst Du alle Schuld, und hörst sein gläubig's Flehen: Noch heute, sprichst Du, wirst du mich im Paradiese sehen!“
5. Laß uns im bittern Todesschweiß dies Troftwort stärken auf der Reis' in's Reich der Ewigkeiten, daß Du uns in dem Paradeis die Wohnung willst bereiten!
6. Mit Zärtlichkeit schaust Du herab, rufft der, die Dir das Leben gab; sprichst:„ Sich den Sohn, o Mutter!" und zu dem Jünger, den Du liebst: ", Johannes,- deine Mutter!"
7. O! die du an dem Kreuze standst, und jenes Schmerzens Schwert empfandsi, da du ihn sahst verscheiden! empfiehl uns deines Sohnes Huld, wenn wir den Tod einst leiden!
8. Mich dürftet!" ruft in Todespein der Weltversöhner; auf sein Schrei'n wird ihm ein Trank gemischet; ein Schwamm voll Gall und Effig ist's, der grausam ihn erfrischet.
9. Du dürftest nach der Sünder Heil, Geopferter! des Todes Pfeil durchbohrt nicht so dein Herze; an vielen ist dein Blut verlor'n, dies ist dein größter Schmerze!
10. Sein blutig's Haupt empor im Tod, ruft laut er aus: Mein Gott! mein Gott! wie haft mich verlassen!" Die Qualen, die er dulden muß, find über alle Maßen.
11, Erbarmen, o Erbarmen, Gott! wenn wir


