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vielen Versuchungen zur Sünde, erfüllen freudiger ihre Berufspflichten und ertragen geduldiger ihr Kreuz und Leiden, bis für sie die glückliche Zeit kommt, neuerdings durch eine Wallfahrt nach Bornhofen ihren kindlichen Glauben, ihre innige Licbe zu dem göttlichen Heilande und ihr zuversichtliches Vertrauen auf die Fürbitte und den Schutz Mariä zu stärken und zu beleben.
Um die Gläubigen immer mehr zur Verehrung der schmerzhaften Mutter Gottes aufzumüntern, hat Se. Heis ligkeit, unser glorreich regierender Papst Pius IX. die Kirche von Bornhofen mit zwei außerordentlichen geist lichen Gnaden beschenkt.
Erstens verleiht unfer heiligster Vater, Papst Pius IX. huldvoll allen Christgläubigen beiderlei Geschlechts, welche wahrhaft reumüthig nach verrichteter Beicht und H. Kommunion das Bild und die Kirche der seligsten Jungfrau Maria zu Bornhofen besuchen und dort einige Zeit hindurch nach der Meinung Sr. Heiligkeit beten, einen vollkommenen Ablaß, den Jeder einmal im Jahre an einem beliebigen Tage gewinnen kann." Pius IX. 27. Sept. 1853. dau llE
Zweitens kann jeder Priester am Gnadenaltar der Mutter Gottes täglich die Votivmesse von den sieben Schmerzen Marien8 lefen( servatis rubricis quoad missas votivas, exceptis vero diebus festis de praecepto servandis, duplicibus 1 et 2 cl., , octavis privilegiatis et ejusdem Deiparæ, quatuor temporibus, vigiliis ac feriis privilegiatis.) Pius IX. ,, 23. Mai 1851."
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Fast das ganze Jahr hindurch wird die Kirche von andächtigen Wallfahrern besucht; in den Monaten Mai, Juni und Juli kommen monatlich nur einige Prozessionen, am stärksten ist die Wallfahrt im August und September, doch fommen im Oktober und November immer noch kleinere Pilgerschaaren, so daß im Ganzen jährlich bei 30,000 Personen die heiligen Sakramente empfangen.


