Anhang.
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Du bist es, Jesu, der mit Macht aus Gräbernacht das Leben hat ans Licht gebracht.
13. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr! Dein Kreuz, dein Grab, bein Auferstehn, dein Himmelgehn läßt uns den Himmel offen sehn.
14. Wohl dem, der, Herr, mit dir vertraut, schon hier die ewgen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern und kämpfet gern und harrt der Zukunft seines Herrn. C.
15. Nun, Thor des Friedens, öffne dich! Hinein! hier schließt die Wallfahrt sich. Ihr Schlummernden im Friedensreich, gönnt allzugleich auch ihm ein Räumlein neben euch!
16. Viel Gräber sind an diesem Ort, viel Wohnungen im Himmel dort; bereitet ist die Stätte schon am Gnadenthron, bereitet ihm durch Gottes Sohn.
17. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und spricht: Ich komme bald! Ja, komm, Herr Jesu, führ uns ein! Wir harren dein: Amen, dein laß uns ewig sein!
Stimme der Wächter sehr hoch auf der Zinne, wach auf, du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde, sie rufen uns mit hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräutgam fömmt! Steht auf, die Lampe nehmt! Halleluja! Macht euch bereit zu der Hochzeit; ihr müsset ihm entgegengehn.
2. Zion hört die Wächter singen, das Herz will ihr vor Freuden springen, sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werthe Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl.
3. Gloria sei dir gesungen mit Menschen und mit Engelzungen, mit Harfen und mit Cymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore an deiner Stadt, wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je geſehn, fein Ohr hat je gehört solche Freude; drum jauch
Mel. Herr, wir fingen deiner
748 Wachet auf! ruft zen wir und fingen dir das uns die
für
Mel.


