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Das singende und betende Zion : Lutherisches Gesang- und Gebetbuch
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Lobgesänge.

Dem Herren mit danken, Lobt Es stunden zween seraph bei ihn mit harfen, unsern Gott ihm daran, Sechs flügel sah den werthen, Denn er ist mäch- man einen jeden han. Mit tig und von großen kräften, zween verbargen sie ihr antlik Lobet den Herren! klar, Mit zween bedeckten sie

3. Er kann den himmel Mit die füße gar Und mit den an­wolken bedecken, Und giebt den dern zween sie flogen frei; regen, wenn er will, auf er- Gen ander ruften sie mit gro den, Er läßt gras wachsen hoch ßem schrei: Heilig ist Gott, auf dürren bergen, Lobet den der Herre Zebaoth, Heilig ist Herren! Gott, der Herre Zebaoth, Hei 4. Der allem fleische Gie- lig ist Gott, der Herre Zebaoth, bet seine speise, Dem vieh sein Sein ehr die ganze welt er futter väterlicher weise, Den füllet hat! Von dem gschrei jungen raben, wenn sie ihn zittert schwell und balken gar, anrufen, Lobet den Herren! Das haus auch ganz voll rauchs 5. Er hat kein luste An und nebels war.

Martin Luther+ 1546.

der stärk des rosses, Noch wohl­gefallen an jemandes beinen, Er hat gefalln an den, die auf ihn trauen, Lobet den Herren!

Das Gratias.

Eigne Melodie.

6. Danket dem Herren, 27. Nun laßt uns Gott

dem Herren

Schöpfer aller dinge, Der brunn des Lebens thut aus sagen und ihn ehren Für alle ihm entspringen Gar hoch vom seine gaben, Die wir empfan­himmel her aus seinem herzen. gen haben. Lobet den Herren!

2. Den leib, die seel, das 7. O Jesu Christe, Sohn leben Hat er allein uns geben, des allerhöchsten, Gieb du die Dieselben zu bewahren Thut gnade allen frommen christen, er nie etwas sparen.

Daß sie dein namen ewig prei­sen. Amen. Lobet den Herren!

3. Nahrung giebt er dem leibe; Die seele muß auch blei­ben, Wiewohl tödtliche wun­den Sind kommen von der sünden.

Der deutsche Sanctus. Jes. 6. Eigne Melodie.

26. J esaia dem propheten 4. Ein arzt ist uns gege­Jeftini das geschah, Daß ben, Der selber ist das leben:

er im geist den Herren sitzen Christus, für uns gestorben, sah Auf einem hohen thron, Der hat das heil erworben. in hellem glanz. Seins kleides 5. Sein wort, sein tauf, saum den chor erfüllet ganz. sein nachtmal Dient wider al­