Druckschrift 
Das singende und betende Zion : Lutherisches Gesang- und Gebetbuch
Entstehung
Einzelbild herunterladen

18

Lobgesänge.

namen Sehr herrlich in der lieb zu jeder zeit, Sein gnade welt gemacht; Denn als die währet dort und hier Und seine schwachen kamen, Hast du gar wahrheit für und für. bald an sie gedacht. Du hast 7. Gott vater in dem höch­mir gnad erzeiget; Nun wie sten thron, Und Jesus Christ, vergelt ichs dir! Ach bleibe sein einger sohn, Sammt Gott, mir geneiget, So will ich für dem werthen heilgen geist Sei und für Den kelch des heils nun und immerdar gepreist. erheben Und preisen weit und David Denite+ 1680. breit Dich, Herr mein Gott, Pf. 103. Eigne Melodie. im leben und dort in ewigkeit. 23. Nun lob, mein feel,

Johann Rist

Pf. 100. Eigne Melodie.

in mir ist den namen sein!

22. Nun jauchzt dem Sein wohlthat thut er mehren, Herren alle welt! Vergiß es nicht, o herze mein! Kommt her, zu seinem dienst Hat dir dein sünd vergeben euch stellt, Kommt mit froh Und heilt dein schwachheit groß, locken, säumet nicht, Kommt Errett dein armes leben, Nimmt vor sein heilig angesicht. dich in seinen schooß, mit rech­

2. Erkennet, daß Gott unser tem trost beschüttet, Verjüngt Herr, Der uns erschaffen ihm dem adler gleich, Der köng zur ehr Und nicht wir selbst; schafft recht, behütet Die lei­durch Gottes gnad Ein jeder denden im reich. mensch sein leben hat.

2. Er hat uns wissen las 3. Er hat uns ferner wohl sen Sein herrlich recht und bedacht Und uns zu seinem volk sein gericht, Dazu sein güt ohn gemacht, 3u schafen, die er ist maßen, Es mangelt an erbar­bereit zu führen stets auf gu- mung nicht. Sein zorn läßt ter weid. er wohl fahren, Straft nicht

4. Die ihr nur wollet bei nach unsrer schuld, Die gnad ihm sein, Kommt, geht zu sei- thut er nicht sparen, Den blö nen thoren ein Mit loben durch den ist er hold. Sein güt ist der psalmen klang 3u seinem hoch erhaben Ob den, die vorhof mit gesang.

fürchten ihn; So fern der oft vom abend Ist unsre sünd dahin.

5. Dankt unserm Gott, lob­singet ihm, Rühmt seinen nam 3. Wie sich ein mann er­mit lauter stimm, Lobsingt und barmet Ueber seine jungen kind­danket alleſammt; Gott loben lein, So thut der Herr uns ist ja unser amt. d armen, So wir ihn kindlich

6. Er ist voll güt und fürchten rein, Er kennt das arm freundlichkeit, Voll treu und gemächte Und weiß, wir sind