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Lobgesänge.
6. Er laffe seinen frieden 6. Er hat uns eingenomruhn In Israelis land, Ermen In die gemein der fromgebe glück zu unserm thun men, Gemacht zu seinen erben, Und heil in allem stand. Die auch nicht tödtlich sterben.
7. Er laffe seine lieb und 7. Er giebt uns zu ergüt Um, bei und mit uns kennen Sein wort, daß wir gehn, Was aber ängstet und ihn nennen Ein vater und erbemüht, Gar ferne von uns nährer Und alles guts bestehn. scheerer.
8. So lange dieses leben 8. Er giebt für unsre sünde währt, Sei er stets unser heil, Sein eingebornes kinde, Und Und bleib auch, wenn wir von läßt es für uns würgen Als der erd Abscheiden, unser theil. einen rechten bürgen.
9. Dies laffet uns bedenten, Wenn uns die sorgen kränken: Wer seinen sohn hergiebet, Derselb aufs höchste liebet.
10. Sollt er uns was versa: Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren. gen, So wir ihm gläubig kla19. Nun laffet Gottes güte gen, Was wir von nöthen haben Uns führen zu ge- 3ur hüll, zur speis, zum laben? müthe, Kommt lasset uns erwägen Des frommen vaters segen.
11. Die vögel in den lüften, Die thierlein in den klüften, Die blümlein auf den wegen 2. Eh wir ans licht ge Uns müssen widerlegen. das setzet Hat er uns hoch ge- 12. Der sie so treulich heget schäßet, Und hat uns einge- Und ihrer fleißig pfleget, Sollt schrieben Zum leben und zum der die himmelserben Geden: lieben. ken zu verderben?
9. Er drücke, wenn das herze bricht, Uns unsre augen zu, Und zeig uns drauf sein angesicht Dort in der ewgen ruh. Paulus Gerhardt+ 1676.
3. Da wir noch sind gele
13. O vater, vater giebe, gen Ohn regen und bewegen, Daß deine große liebe Wir Ohn menschenhülf und sorgen inniglich betrachten Und so Der mutter auch verborgen; gering nicht achten. bu
4. Hat er allein uns geben
14. D vater, uns bescheere Die glieder und das leben; 3u deinem lob und ehre, Daß Ohn einig unsern heller War wir dir recht vertrauen Und küche da und feller. gänzlich auf dich bauen.
5. Er hat zu rechter stunde 15. Wenn wir nur dieses Vollkömmlich und gesunde Auf haben, So werden uns die seiner engel wagen Uns in die gaben, Die wir zu diesem leben welt getragen. id Bedürfen, wohl gegeben.


