Druckschrift 
Tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen, enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Gesänge für Gesunde, Betrübte, Kranke und Sterbende wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest-Andachten ... und einem täglichen Gebetbüchlein für Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnen und Unfruchtbare / von Joh. Friedr. Stark ...
Entstehung
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Nachwort

zur Stereotyp- Ausgabe.

Im Namen Jesu! Amen.

Als die Eltern des Blindgebornen( Joh. 9, 21.), welchen der Heiland sehend gemacht hatte, von den Juden gefragt wurden, ant­worteten sie: ,, Er ist alt genug, lasset ihn selbft für sich reden." Das vorliegende Buch ist nun schon gegen hundert Jahre bei Vätern, Kindern und Kindeskindern, in vielen tausend Familien als ein lieber Hausfreund einheimisch und findet namentlich in jetziger Zeit all­jährlich in erhöhtem Maße in tausenden von Haushaltungen dieselbe freundliche Aufnahme. Es bedarf daher weder einer Einführung noch sonstiger Lob- und Empfehlungsbriefe, obwohl diese Stereotyp­Ausgabe sich vor allen andern vorhandenen in jeder Beziehung aufs vorteilhafteste auszeichnet; es soll selbst für sich reden, es ist alt genug.

Ich beabsichtige daher nicht, über dieses Buch noch etwas weiter zu sagen, sondern ich wende mich mit meiner Ansprache gerade an dich selbst, geliebter Leser. In der Hoffnung, daß es der treue Heiland an deinem Herzen segnen möge, wollen wir unter seinem Beistande erwägen:

1) Den Mißbrauch, sowie den rechten Gebrauch der Ge­betbücher.

2) Was das wahre Gebet sei.

3) Wie und wodurch man dazu gelange.

1. Obgleich alle erleuchteten Menschen, auch diejenigen, welche

gute Gebetbücher verfaßt, zu allen Zeiten bezeugten, daß das wahre

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