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Tag verbunden werden, weil sie sonst gar ausgesetzt bleiben. Ich habe demnach dieses alles mir gefallen lassen, und nicht allein einem jeden Tage eine Morgen- und Abendandacht bestimmt, sondern auch demselben zwei besondere Betrachtungen beigefügt, damit die Seelen mit denselben abwechseln, oder auch ihre Andacht des Tages dreimal ermuntern und unterhalten können.
Außer dieser Versetzung der Betrachtungen habe ich in dem Werk wenig geändert, ohne daß ich die Poesie, wo sie so hart klingt, gemildert habe.
Und weil man zu diesen Beiten so viel von Krieg, ansteckender Seuche und Teurung, womit die Länder heimgesucht, vernimmt, so hat der Herr Verleger gemeint, es fei wohlgethan, wenn man andächtigen Seelen in solchen Jammerstunden Anleitung gebe, die Not des Nächsten und ihre eigene Not in Bitte, Gebet und Fürbitte vorzutragen. Und da uns der getreue Gott in unserm deutschen Vaterlande den edeln Frieden geschenkt hat, so habe ich auch zu diesen Freudenfesten eine Andacht hinzufügen wollen.
Eben um dieser Ursache willen ist diese Auflage auch mit Fest. Andachten vermehrt worden, damit in solchen Tagen der müde Geist in Gott erfreuet, irdisch gesinnte Menschen aber erinnert werden, wie Festtage keine Spazier-, Lauf-, Sauf-, Spiel- und Tanztage, sondern Bet-, Lob- und Danktage sein sollen. Es scheint, die bösen Gewohnheiten bleiben ein fündliches Erbgut, welches eine Zeit der andern überliefert, so daß man mit Nikolaus und Clemangis einerlei Jammerklage noch führen muß, daß an keinem Tage mehr Sünden getrieben werden, als an Sonn- und Festtagen.
Du aber, o dreieiniger Gott, wirke in allen Betenden eine herzliche und inbrünstige Andacht. Laß die Gesunden in den Tagen, da Du sie mit Wohlergehen begnadigst, in Deiner Erkenntnis und Liebe zunehmen, und sich Schätze sammeln, damit sie sich in Not und Tod aufrichten können. Erfreue die Betrübten in ihren Jammerstunden, versichere sie Deiner Allmacht, Weisheit und Treue. Überzeuge die Kranken von Deiner ewigen Liebe, und laß die Sterbenden nach dem Vorbilde Jesu sich dem Willen des Vaters übergeben. Umfaffe, treuer Bater! alle Betenden mit Deiner Gnade. Schließe sie, o Jesu! in Deine Wunden ein, und lasse, o Geist der Gnade und des Gebets! ſte Deiner Gemeinschaft im Leben, Leiden und Sterben beständig genießen! Amen.
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Vorrede.


